Allgemeine Geschäftsbedingungen.
Die Regeln der Dienste von TRONEXO, Artikel für Artikel.
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Die tschechische und die englische Fassung dieser Bedingungen sind verbindlich. Im Falle eines Widerspruchs, einer Unklarheit oder einer unterschiedlichen Auslegung zwischen der tschechischen und der englischen Fassung hat die tschechische Fassung Vorrang, sofern zwingende Verbraucherschutzvorschriften nicht zu einem anderen Ergebnis führen. Übersetzungen in andere Sprachen dienen ausschließlich Informationszwecken.
Die offizielle Archivfassung dieses Dokuments ist das PDF in tschechischer und in englischer Sprache. Diese Seite ist die Webdarstellung derselben Fassung.
Version 1.1 – effective from 8 October 2026
Artikel 1 – Einleitende Bestimmungen
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend die „AGB“) regeln die Rechte und Pflichten der Nutzer (nachfolgend der „Nutzer“) bei der Nutzung der Dienste, die der Betreiber über seine Website und die damit verbundenen Plattformen (nachfolgend die „Website“) anbietet. Bitte lesen Sie diese AGB sorgfältig, bevor Sie mit der Nutzung der Dienste beginnen. Wenn Sie ihnen nicht zustimmen, nutzen Sie die Dienste nicht.
1.2 Mit dem Eingehen eines Vertragsverhältnisses – sei es durch die Registrierung oder durch die Nutzung eines der Dienste – erklären Sie Ihre Zustimmung zu diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die einen festen Bestandteil davon bilden. Der Zugang zu den Diensten ist erst möglich, nachdem Sie Ihre Annahme dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen bestätigt haben.
1.3 Die Dienste sind ausschließlich für natürliche Personen ab 18 Jahren bestimmt, die voll geschäftsfähig sind und deren Nutzung der Dienste nach dem Recht des Landes ihres Wohnsitzes, ihres Aufenthaltsorts oder des Ortes, von dem aus sie die Dienste nutzen, weder verboten noch eingeschränkt ist. Die Dienste sind nicht bestimmt für juristische Personen, Minderjährige, Personen mit beschränkter Geschäftsfähigkeit oder Personen, die im Namen, für Rechnung oder zugunsten einer juristischen Person, eines Finanzinstituts, eines professionellen Finanzmarktteilnehmers oder eines sonstigen Dritten handeln. Der Nutzer bestätigt, dass er eine natürliche Person ab 18 Jahren ist, dass er die in dieser Bestimmung festgelegten Voraussetzungen erfüllt und dass er die Dienste nicht von einem Gebiet aus nutzen wird, in dem ihre Nutzung gesetzlich eingeschränkt oder verboten wäre. Der Nutzer verpflichtet sich ferner, im Einklang mit den für ihn geltenden Gesetzen zu handeln.
1.4 Der Anbieter behält sich das Recht vor, Personen den Zugang zu den Diensten zu verweigern oder einzuschränken, die in verbotenen Rechtsordnungen ansässig sind oder deren Staatsangehörigkeit besitzen, internationalen Sanktionen unterliegen oder wegen Straftaten im Zusammenhang mit Finanzkriminalität oder Terrorismus verurteilt wurden.
1.5 Die vom Anbieter erbrachten Dienste sind edukative, analytische und bewertende Simulationen, die darauf ausgelegt sind, die Entscheidungsfähigkeit, die Disziplin, das Risikomanagement und die Leistung des Nutzers in einer simulierten Handelsumgebung zu testen. Die Dienste stellen weder einen Handel mit Finanzinstrumenten noch eine Wertpapierdienstleistung, eine Brokerdienstleistung, eine Vermögensverwaltung, die Entgegennahme von Einlagen, den Handel mit Wertpapieren, Rohstoffen oder Derivaten noch eine sonstige regulierte Finanztätigkeit dar.
Sämtliche Bezugnahmen auf Handel, Handelskonten, Handelsplattformen, Gewinn, Verlust, Leistung, „Auszahlung“ oder ähnliche Begriffe werden ausschließlich im Zusammenhang mit einer simulierten, edukativen und bewertenden Umgebung verwendet und dürfen nicht als Bezugnahme auf realen Handel, reale Gelder, Anlageerträge, Wertpapiere, Warenkontrakte, Derivate oder sonstige regulierte Finanzinstrumente ausgelegt werden.
1.6 Keiner der Dienste stellt eine Wertpapierdienstleistung im Sinne der einschlägigen Rechtsvorschriften dar. Der Anbieter erbringt weder durch seine Mitarbeiter noch durch seine Vertreter Anlageberatung, Handelsempfehlungen oder Handelsanweisungen. Informationen, die im Rahmen der Dienste bereitgestellt werden, sind nicht dazu bestimmt, als Grundlage für Anlageentscheidungen zu dienen. Sollten die Informationen in dieser Weise ausgelegt werden, übernimmt der Anbieter keine Haftung. Der Nutzer erklärt, dass er die Dienste weder als Ersatz für eine Anlageberatung noch als Instrument nutzt, um über den Anbieter Zugang zu realen Finanzmärkten zu erhalten, sondern ausschließlich zu Schulungs- und Testzwecken.
1.7 Alle im Zusammenhang mit den Diensten geleisteten Zahlungen gelten als endgültig und werden ausschließlich für Simulations- und Bildungszwecke verwendet.
1.8 Begriffsbestimmungen
Für die Zwecke dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen haben die nachstehend aufgeführten Begriffe die folgende Bedeutung:
Allgemeine Geschäftsbedingungen: Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen bezeichnen die vorliegenden allgemeinen Geschäftsbedingungen, welche die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien im Zusammenhang mit der Erbringung und Nutzung der Dienste regeln.
Nutzer: Eine natürliche Person ab 18 Jahren, die einen der Dienste des Anbieters bestellt hat und ihn im Einklang mit diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen nutzt. Ist der Nutzer ein Verbraucher, gelten für ihn auch die Vorschriften zum Verbraucherschutz.
Anbieter: Anbieter der Dienste nach diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist die TRONEXO a.s., Identifikationsnummer: 108 52 051, mit Sitz in Jana Palacha 2944, Zelené Předměstí, 530 02 Pardubice, eingetragen im Handelsregister beim Regionalgericht in Hradec Králové unter dem Aktenzeichen B 3767. Der Anbieter betreibt die Website, bietet die Dienste im Einklang mit diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen an und ist Partei des mit dem Nutzer eingegangenen Vertragsverhältnisses, sofern in Bezug auf einen bestimmten Dienst, eine Bestellung, einen Kooperationsvertrag oder ein sonstiges Vertragsdokument nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist.
Website: Die vom Anbieter betriebene Website, über welche die Dienste angeboten werden, einschließlich aller ihrer Unterseiten, Funktionen und verbundenen Plattformen.
Vertrag: Das zwischen dem Anbieter und dem Nutzer durch die Bestellung eines Dienstes und die Annahme dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen begründete Vertragsverhältnis. Der Vertrag kann durch eine individuelle Vereinbarung erweitert werden, insbesondere durch einen Kooperationsvertrag für das Programm TRONEXO Trader (nachfolgend der „Kooperationsvertrag“).
Dienste: Sämtliche vom Anbieter bereitgestellten Produkte und Programme, ob kostenpflichtig oder unentgeltlich, insbesondere: eine simulierte (fiktive) Handelsumgebung, der Zugang zu Übungshandelskonten, analytische Werkzeuge, Reporting, Bildungsmaterialien, die Dienste „Learn from the Best“, das Partnerprogramm, die Verwaltung der Wallet und weitere damit verbundene Werkzeuge.
Nutzerkonto: Eine persönliche, gesicherte Oberfläche, die dem Nutzer nach der Registrierung und Anmeldung zur Verfügung steht und insbesondere dazu dient: (i) den Fortschritt des erworbenen Programms TRONEXO Challenge zu verwalten und zu verfolgen, (ii) auf die Anmeldedaten für die Handelsanwendung zuzugreifen, (iii) die Wallet und Auszahlungsanträge zu verwalten, (iv) mit dem Anbieter zu kommunizieren.
Handelsplattform: Eine technische Oberfläche (zum Beispiel eine Handelsanwendung eines Dritten), zu welcher der Nutzer mit der Aktivierung einer bestimmten Phase des Programms Zugang erhält und innerhalb derer er simulierte Trades ausführt.
Handelskonto: Ein virtuelles Konto, das für den simulierten Handel im Rahmen der Dienste bestimmt ist. Der Kontostand auf diesem Konto stellt keine tatsächlichen Gelder dar, und ein etwaiger Gewinn oder Verlust hat keine unmittelbaren finanziellen Auswirkungen auf den Nutzer.
TRONEXO Challenge: Ein vom Anbieter angebotener Dienst, der aus strukturierten Phasen besteht und ausschließlich in einer simulierten Handelsumgebung stattfindet. Mit dem Kauf der Challenge erhält der Nutzer Zugang zu einem simulierten Handelskonto und hat die Möglichkeit, die einzelnen Phasen gemäß den in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen festgelegten Regeln und den Regeln der jeweiligen Challenge zu durchlaufen.
TRONEXO Trader: Nach Abschluss der Ein-Phasen-Challenge und der Zwei-Phasen-Challenge oder nach dem Kauf der Instant-Challenge und dem Abschluss des Kooperationsvertrags kann der Nutzer vorbehaltlich der in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen und im Kooperationsvertrag festgelegten Bedingungen in den TRONEXO Trader Modus wechseln, in dem er unter anderem die Möglichkeit haben kann, innerhalb seines TRONEXO Accounts eine Auszahlung zu beantragen.
TRONEXO Account: Ein TRONEXO Account ist ein im TRONEXO Trader Modus geführtes Konto, das dazu dient, den Handel in einer simulierten Handelsumgebung fortzusetzen, nachdem die Bedingungen der jeweiligen Challenge sowie etwaige weitere in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder im Kooperationsvertrag festgelegte Bedingungen erfüllt wurden. Ein TRONEXO Account unterscheidet sich von dem Handelskonto, das während der Phase der TRONEXO Challenge verwendet wird. Dieses Konto bleibt ein simuliertes Konto und ist weder ein Anlagekonto noch ein Zahlungskonto noch ein Konto mit echten Geldern.
Auszahlung: Eine Auszahlung bezeichnet die interne Gutschrift von Credits auf die Wallet des Nutzers als vertragliche Vergütung für die Bereitstellung von Handels-, Analyse-, Leistungs- oder sonstigen Ergebnissen, die der Nutzer in der simulierten Umgebung des TRONEXO Accounts erzeugt, sowie dafür, dass er deren Nutzung durch den Anbieter in dem in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder im Kooperationsvertrag festgelegten Umfang gestattet.
Eine Auszahlung stellt keinen Anteil an einem tatsächlichen oder simulierten Gewinn, keinen Anlageertrag, keinen Ertrag aus dem Handel an Finanzmärkten, keine Vergütung für die Kapitalverwaltung, keine Ausschüttung von Geldern und keine Beteiligung des Nutzers am Handel mit dem Kapital des Anbieters oder eines Dritten dar.
Eine Auszahlung ist ein interner Buchungsvorgang im System des Anbieters. Eine etwaige tatsächliche finanzielle Zahlung an den Nutzer kann ausschließlich über eine Abhebung erfolgen, und zwar erst, nachdem die in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen und im Kooperationsvertrag festgelegten Bedingungen erfüllt sind und die interne Genehmigung des Anbieters vorliegt.
Abhebung: Eine Abhebung bezeichnet den Vorgang, bei dem berechtigte, in der Wallet des Nutzers erfasste Credits aus dem internen System des Anbieters heraus abgehoben werden, insbesondere auf ein externes Bankkonto oder über eine andere vom Anbieter unterstützte Zahlungsmethode. Eine tatsächliche finanzielle Abrechnung mit dem Nutzer kann ausschließlich über eine Abhebung erfolgen, und zwar erst nach deren Genehmigung durch den Anbieter und nach Erfüllung der in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen festgelegten Bedingungen.
Wallet: Die Wallet ist die interne Erfassungsoberfläche des Anbieters, die dazu bestimmt ist, dem Nutzer gutgeschriebene Credits zu erfassen. Die Wallet ist weder ein Zahlungskonto noch eine elektronische Geldbörse noch ein nach dem Gesetz über den Zahlungsverkehr geführtes Konto.
Credit: Eine im System des Anbieters erfasste interne Buchungseinheit, die ausschließlich dazu dient, den Anspruch des Nutzers auf eine mögliche leistungsbezogene Prämie oder eine sonstige Prämie im Rahmen der Dienste auszudrücken. Ein Credit stellt kein Bargeld, kein E-Geld, keine Einlage und kein sonstiges Finanzinstrument dar.
Programm: Ein Oberbegriff für eine bestimmte Kombination von Diensten oder Challenges einschließlich ihrer einzelnen Phasen, die der Anbieter in einer bestimmten Konfiguration anbietet.
Gebühr: Ein Geldbetrag, den der Nutzer für den Zugang zu einer bestimmten Variante eines Dienstes oder Programms zahlt.
Inhalte: Sämtliches textliche, grafische, audiovisuelle, interaktive oder sonstige digitale Material, das auf der Website, im Nutzerkonto oder im Rahmen der Dienste verfügbar ist, einschließlich Informationen, Illustrationen, Anleitungen, Symbole, Vorlagen und Dateien.
Slippage: Die Differenz zwischen dem vom Nutzer bei der Erteilung einer Order angegebenen Preis und dem Preis, zu dem die Order tatsächlich (simuliert) ausgeführt wurde. Slippage kann infolge technischer Verzögerungen auf Seiten des Nutzers oder des Systems entstehen; im Rahmen der Dienste des Anbieters werden Orders jedoch nicht tatsächlich an die Börse übermittelt.
Net Open Position (NOP): Das gesamte offene Exposure eines Kontos, ausgedrückt zum Beispiel als Prozentsatz der Equity oder des Kontostands. Der Anbieter ist berechtigt, eine maximale NOP festzulegen, insbesondere um spekulatives Verhalten zu begrenzen, und diese Limits jederzeit herabzusetzen, insbesondere während der TRONEXO Trader Phase.
Allgemeine Geschäftsbedingungen: Ein Sammelbegriff für diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen und alle ihre Änderungen, Anhänge oder gesonderten Vertragsdokumente im Zusammenhang mit den Diensten.
TRONEXO-Partnerprogramm: Ein Programm, das es Nutzern ermöglicht, Prämien für die Empfehlung von TRONEXO-Diensten an andere Personen zu erhalten, und zwar in Form von Provisionen auf von diesen Personen aufgegebene Bestellungen oder gezahlte Gebühren.
FAQ: Der Bereich „Häufig gestellte Fragen“ auf der Website, der zusätzliche Informationen, Hinweise und Erläuterungen zur Nutzung der Dienste bereitstellt. Im Falle eines Widerspruchs hat jedoch der Wortlaut dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen Vorrang.
World Trading Championship (WTC): Das interne Wettbewerbs-, Marketing- und Bewertungsprogramm des Anbieters für Nutzer im TRONEXO Trader Modus, in dessen Rahmen ausgewählte simulierte Ergebnisse, die über einen TRONEXO Account erzielt wurden, nach den in diesen AGB und den WTC-Regeln festgelegten Regeln verglichen werden. Die Teilnahme an der WTC kann mit der Möglichkeit verbunden sein, eine WTC-Prämie zu erhalten.
Programmregeln: Gesonderte Regeln, die für einen bestimmten Dienst, ein bestimmtes Programm oder eine bestimmte Variante der TRONEXO Challenge gelten und insbesondere deren Handels-, Leistungs-, Preis- und technische Parameter festlegen, einschließlich eines etwaigen Gewinnziels, Maximalen Tagesverlusts, Maximalen Verlusts, der Mindesthandelstage, der Konsistenzregel, der Auszahlungsquote, der Auszahlungsbedingungen, der Höhe des virtuellen Kapitals und sonstiger Parameter des jeweiligen Dienstes. Die Programmregeln werden dem Nutzer auf der Website, im Nutzerkonto oder während des Bestellvorgangs vor Abschluss des Vertrags über den jeweiligen Dienst zur Verfügung gestellt.
Artikel 2 – Bestellung und Nutzung der Dienste
2.1 Der Nutzer bestellt die Dienste über die Website, nachdem er sich mit ihrer Beschreibung, ihrem Preis und ihren Nutzungsbedingungen vertraut gemacht hat. Eine Bestellung gilt als Angebot zum Abschluss eines Vertrags und wird mit ihrer Absendung über das Bestellformular verbindlich. Mit dem Abschluss des Vertrags bestätigt der Nutzer, dass er die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelesen hat und ihnen zustimmt.
2.2 Das Angebot des Anbieters kann verschiedene Produkt- und Programmvarianten umfassen, die sich hinsichtlich ihres Inhalts, ihrer Funktionalität und des Umfangs des Zugangs zu einzelnen Werkzeugen unterscheiden können.
2.3 Nach Eingang der Bestellung wird dem Nutzer an die in der Bestellung angegebene E-Mail-Adresse eine Eingangsbestätigung gesendet. Der Vertrag kommt mit der Zustellung dieser Bestätigung an den Nutzer zustande. Der Zugang zum bestellten Dienst (insbesondere zur TRONEXO Challenge) wird dem Nutzer nach Zahlung der Gebühr für die gewählte Dienstvariante gewährt.
2.4 Der Dienst TRONEXO Challenge umfasst die Bereitstellung von Zugangsdaten zu einem simulierten Handelskonto, auf dem der Nutzer die festgelegten Ziele und Limits der einzelnen Challenges erfüllt. Der Zugang zum Handelskonto und zur betreffenden Handelsplattform wird dem Nutzer vom Anbieter bereitgestellt oder zugänglich gemacht, sofern in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt ist. Die Zugangsdaten werden unverzüglich nach Zahlung der Gebühr für den Dienst per E-Mail versendet.
2.5 TRONEXO Challenge ist ein Dienst, der eine simulierte (fiktive) Handelsumgebung bereitstellt. Im Rahmen der Erbringung des Dienstes findet kein Handel mit realen Finanzinstrumenten statt, und es werden keine realen Gelder verwaltet. Die vom Nutzer im Rahmen der TRONEXO Challenge erzielten Ergebnisse dienen ausschließlich Demonstrations- und Bildungszwecken.
2.6 Jede TRONEXO Challenge kann eigene Programmregeln haben, welche die konkreten Bedingungen und Parameter des jeweiligen Dienstes festlegen. Die Programmregeln sind Bestandteil des Vertragsverhältnisses zwischen dem Anbieter und dem Nutzer in Bezug auf den konkret bestellten Dienst. Für diesen Dienst sind die Programmregeln maßgeblich, die dem Nutzer vor Abschluss des Vertrags über den jeweiligen Dienst zur Verfügung gestellt wurden und zum Zeitpunkt der Bestellung des Dienstes galten, sofern in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, in den Programmregeln oder durch zwingendes anwendbares Recht nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt ist.
Mit der Bestellung des Dienstes bestätigt der Nutzer, dass er die Möglichkeit hatte, sich vorab mit den jeweiligen Programmregeln vertraut zu machen.
2.7 Ein Nutzer darf in seinem Nutzerkonto höchstens vier (4) TRONEXO Challenges gleichzeitig aktiv haben, wobei jede TRONEXO Challenge als gesonderter Dienst mit eigenen Bedingungen, eigenem Handelskonto und eigener Gebühr gilt. Dieses Limit gilt innerhalb eines einzelnen Nutzerkontos und kann vom Anbieter zum Zeitpunkt der Bestellung überwacht oder technisch durchgesetzt werden. Das Verbot der unmittelbaren oder mittelbaren Erstellung, Innehabung, Kontrolle oder Nutzung mehrerer Nutzerkonten durch eine einzelne Person gemäß diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen bleibt hiervon unberührt.
2.8 Nach erfolgreichem Abschluss der TRONEXO Challenge und vor dem Eintritt in den TRONEXO Trader Modus ist der Nutzer verpflichtet, mit dem Anbieter einen gesonderten Kooperationsvertrag abzuschließen. Dieser Vertrag regelt insbesondere die Bedingungen des TRONEXO Trader Modus, die Aktivierung des TRONEXO Accounts, die Regeln für die Tätigkeit des Nutzers in der simulierten Umgebung, die Bedingungen für eine etwaige Auszahlung, die Bedingungen für nachfolgende Abhebungen, die Methode der internen Berechnung der vertraglichen Vergütung sowie die steuerlichen und administrativen Pflichten des Nutzers.
Der Abschluss des Kooperationsvertrags begründet für sich genommen keinen automatischen Anspruch auf eine Auszahlung, eine Abhebung oder eine sonstige Leistung; er ist lediglich eine der Voraussetzungen für die mögliche Gewährung des Zugangs zum TRONEXO Trader Modus und zum TRONEXO Account.
2.9 Der Nutzer nimmt zur Kenntnis, dass die einzelnen TRONEXO Challenges stets auf einem einzigen simulierten Handelskonto stattfinden.
2.10 Der Nutzer verpflichtet sich, wahrheitsgemäße, aktuelle und vollständige Angaben nicht nur bei der Registrierung, bei der Aufgabe einer Bestellung oder bei der Erstellung eines Nutzerkontos zu machen, sondern jederzeit während der Nutzung der Dienste und während der gesamten Dauer des Bestehens seines Nutzerkontos.
Sämtliche Angaben, die der Nutzer über Formulare, das Nutzerkonto, die Handelsplattform, die Kommunikation mit dem Anbieter, Verifizierungsprozesse oder auf sonstige Weise macht, müssen wahrheitsgemäß, aktuell und vollständig sein und dürfen nicht irreführend sein. Der Nutzer ist verpflichtet, Änderungen seiner Angaben unverzüglich in seinem Nutzerkonto zu aktualisieren oder den Anbieter über solche Änderungen zu informieren.
Der Nutzer trägt die volle Verantwortung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der gemachten Angaben. Der Anbieter ist nicht verpflichtet, die Richtigkeit der Angaben laufend zu kontrollieren oder zu überprüfen. Die Angabe falscher, unvollständiger, veralteter oder irreführender Informationen kann einen Grund für die Einschränkung oder Aussetzung der Dienste, die Sperrung des Nutzerkontos, die Ablehnung eines Antrags auf Auszahlung oder Abhebung oder die Beendigung des Vertragsverhältnisses darstellen.
2.11 Die Dienste sind ausschließlich für natürliche Personen bestimmt. Juristische Personen sind nicht berechtigt, ein Nutzerkonto zu erstellen, die Dienste zu bestellen oder sie zu nutzen, sofern der Anbieter nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes bestimmt. Der Nutzer ist nicht berechtigt, bei der Registrierung, bei der Aufgabe einer Bestellung, bei der Leistung einer Zahlung, bei der Überprüfung seiner Identität oder während der Nutzung der Dienste Angaben einer juristischen Person zu machen oder im Namen, für Rechnung oder im Interesse einer juristischen Person zu handeln. Gibt der Nutzer eine Identifikationsnummer, eine Steueridentifikationsnummer, einen Handelsnamen oder sonstige Angaben an, die darauf hindeuten, dass er als Unternehmer oder im Namen einer juristischen Person handelt, ist der Anbieter berechtigt, weitere Erläuterungen und Nachweise anzufordern, die Bestellung abzulehnen, das Nutzerkonto zu sperren oder zu löschen, von der Aktivierung des Dienstes abzusehen, eine Auszahlung oder Abhebung zu verweigern oder das Vertragsverhältnis zu beenden. Das Recht des Anbieters, einer als Gewerbetreibender handelnden natürlichen Person die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu gestatten, bleibt hiervon unberührt, sofern der Anbieter eine solche Nutzung ausdrücklich genehmigt und diese Nutzung nicht im Widerspruch zu diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, den Regeln des jeweiligen Programms oder den geltenden Rechtsvorschriften steht.
2.12 Die Gebühr für eine Produktvariante kann je nach den gewählten Parametern variieren, zu denen beispielsweise die Höhe des anfänglichen fiktiven Kapitals, das Niveau des übernommenen Risikos, die festgelegten Limits und die Bedingungen, die für den erfolgreichen Abschluss des Programms erfüllt werden müssen, sowie gegebenenfalls weitere optionale Konfigurationen gehören. Ausführliche Informationen zur Höhe der Gebühren für die einzelnen Varianten sind auf der Website des Anbieters angegeben. Der endgültige Preis wird auf der Grundlage der Auswahl bestimmt, die der Nutzer beim Ausfüllen der Bestellung trifft. Der Anbieter behält sich ferner das Recht vor, Dienste zu individuell ausgehandelten Bedingungen anzubieten, wobei er über die Gewährung solcher Bedingungen nach eigenem Ermessen entscheidet. Verschiedene Rabatte und Vorteile dürfen ohne ausdrückliche Zustimmung nicht kombiniert werden.
2.13 Die Gebühr gilt für die Erbringung der Dienste im Rahmen der gewählten Variante und wird mit Abschluss der Bestellung fällig. Der Nutzer hat keinen Anspruch auf Rückerstattung der Gebühr, wenn er sich entscheidet, den Dienst nicht zu nutzen, ihn vorzeitig beendet, die nachfolgende Phase nicht abschließt, die Bedingungen des Programms nicht erfüllt, die Löschung seines Nutzerkontos beantragt oder die Nutzung der Dienste auf sonstige Weise einstellt. Ebenso besteht im Falle eines Verstoßes gegen diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen kein Anspruch auf Rückerstattung der Gebühr.
2.14 Leitet der Nutzer bei seinem Zahlungsdienstleister einen unberechtigten Streitfall oder eine unberechtigte Beanstandung in Bezug auf eine bereits gezahlte Gebühr ein (z. B. durch Einreichung eines Stornierungsantrags über ein „Chargeback“-Verfahren oder einen ähnlichen Mechanismus), ist der Anbieter berechtigt, nach eigenem Ermessen die bestehenden Dienste zu beenden und zugleich künftige Bestellungen dieses Nutzers abzulehnen.
2.15 Die zum Zeitpunkt der Bestellung geltenden Parameter des Dienstes und Programmregeln bleiben für den konkret bestellten Dienst für dessen gesamte Dauer verbindlich und gelten auch für alle unmittelbar damit verbundenen nachfolgenden Phasen, sofern sich aus der Art des jeweiligen Programms oder seinen Programmregeln nichts anderes ergibt.
Eine spätere Änderung des Angebots des Anbieters, der Preisliste oder der Programmregeln, die für neu bestellte Dienste gilt, ändert nicht die Parameter eines bereits bestellten Dienstes. Davon unberührt bleiben Änderungen zugunsten des Nutzers sowie Änderungen in Fällen, die in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, den Programmregeln oder durch zwingendes anwendbares Recht ausdrücklich vorgesehen sind.
2.16 Für die Nutzung der Dienste ist eine geeignete technische Ausstattung erforderlich, einschließlich eines Geräts mit Internetzugang, eines gängigen Webbrowsers und gegebenenfalls Software von Drittanbietern, etwa Handelsanwendungen. Der Nutzer trägt die volle Verantwortung für die Bereitstellung dieser Infrastruktur sowie dafür, dass sie funktionsfähig und mit den Diensten kompatibel ist. Der Anbieter garantiert nicht, dass die Dienste auf allen Geräten oder in allen Systemen funktionieren. Der Zugang zu den Diensten selbst ist über die vereinbarten Gebühren hinaus unentgeltlich.
2.17 Die Anzahl der TRONEXO Challenges, die ein Nutzer gleichzeitig aktiv haben darf, unterliegt den in Ziffer 5.4 dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen festgelegten Beschränkungen. Jede TRONEXO Challenge gilt als gesonderter Dienst mit eigenen Bedingungen, eigenem Handelskonto und eigener Gebühr.
2.18 Stellt der Anbieter ungewöhnliches Verhalten fest, das in einer außergewöhnlich hohen Anzahl von Bestellungen von Diensten innerhalb kurzer Zeit besteht, kann er den Nutzer hierüber über das Nutzerkonto benachrichtigen. Eine solche Maßnahme soll einem möglichen Missbrauch oder böswilligen Verhalten vorbeugen. Hält das verdächtige Verhalten auch nach der Benachrichtigung an, behält sich der Anbieter das Recht vor, die Bearbeitung weiterer Bestellungen oder den Zugang zu den Diensten vorübergehend auszusetzen. Sollte der Anbieter ein solches Verhalten als verbotene Praktiken einstufen, wird er gemäß den einschlägigen Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen vorgehen. Der Anbieter behält sich zudem das Recht vor, die konkrete Situation nach eigenem Ermessen zu beurteilen.
Artikel 3 – Zahlungsbedingungen und Wallet
3.1 Der Preis für die einzelnen Dienste, einschließlich der TRONEXO Challenge, ist stets zum Zeitpunkt der Aufgabe der Bestellung auf der Website angegeben. Der Preis kann je nach gewählter Variante, Handelsplattform, Kontowährung oder sonstigen Parametern des Dienstes variieren.
3.2 Die Gebühren für die einzelnen Programmvarianten werden in der Regel in US-Dollar (nachfolgend „USD“) angegeben. Der Nutzer kann auch eine Zahlung in anderen Währungen wählen, sofern diese auf der Website des Anbieters aufgeführt sind. Wählt der Nutzer eine andere Währung als USD, wird der Gesamtbetrag automatisch zu dem vom Anbieter festgelegten Wechselkurs von USD in die gewählte Währung umgerechnet; der umgerechnete Betrag wird vor der Bestätigung der Bestellung angezeigt, damit klar ist, welcher Betrag zu zahlen ist. Der Nutzer nimmt ferner zur Kenntnis, dass für den Fall, dass er eine Zahlung in einer anderen als der ursprünglich gewählten Währung leistet, der Betrag zum aktuellen, zum Zeitpunkt der Transaktion geltenden Wechselkurs umgerechnet wird, und zwar in einer Weise, die sich auf den endgültigen vom Anbieter erhaltenen Betrag auswirken kann.
3.3 Die auf der Website aufgeführten Preise enthalten alle anwendbaren Steuern, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist. Handelt der Nutzer in der Eigenschaft eines Unternehmers, ist er für die Erfüllung aller steuerlichen und abgabenrechtlichen Pflichten verantwortlich, die sich aus der Nutzung der erbrachten Dienste nach der Rechtsordnung des Landes ergeben, in dem er niedergelassen ist, und sollte eine solche Pflicht entstehen, ist er zudem verpflichtet, die Steuer oder eine sonstige ähnliche Abgabe ordnungsgemäß an die zuständigen Behörden abzuführen.
3.4 Die Zahlung für die gewählte Programmvariante kann auf verschiedene Weise erfolgen, insbesondere per Kreditkarte, Banküberweisung oder über andere verfügbare Zahlungsmethoden, die der Anbieter derzeit anbietet und die auf der Website angezeigt werden. Die konkrete Verfügbarkeit einzelner Zahlungsmethoden kann je nach Land des Nutzers und den technischen Möglichkeiten des Anbieters variieren.
3.5 Wählt der Nutzer eine Expresszahlungsmethode, etwa die Zahlung per Karte oder über ein Online-Zahlungssystem, wird die Transaktion in der Regel sofort verarbeitet. Entscheidet sich der Nutzer für die Zahlung per Banküberweisung, erhält er an seine E-Mail-Adresse eine Proforma-Rechnung in elektronischer Form. Diese Rechnung weist den der gewählten Produktvariante entsprechenden Betrag aus und wird in der Währung ausgestellt, die der Nutzer bei der Aufgabe der Bestellung gewählt hat.
3.6 Der Nutzer verpflichtet sich, den vollen Betrag innerhalb der auf der Rechnung angegebenen Frist zu zahlen. Die Zahlung gilt in dem Zeitpunkt als geleistet, in dem der volle Betrag dem Bankkonto des Anbieters gutgeschrieben wird. Erfolgt die Zahlung nicht fristgerecht, ist der Anbieter berechtigt, die Bestellung des Nutzers einseitig zu stornieren, ohne dass ein Anspruch auf Erstattung oder Entschädigung besteht.
3.7 Der Nutzer trägt die volle Verantwortung für etwaige Entgelte, die seine Bank, sein Zahlungsdienstleister oder ein sonstiges Finanzinstitut im Zusammenhang mit der Transaktion erheben kann. Der Nutzer ist ferner verpflichtet sicherzustellen, dass der volle Betrag ohne Abzüge oder Einbehalte, einschließlich internationaler Gebühren oder Überweisungsentgelte, beim Anbieter eingeht.
3.8 Für den Dienst TRONEXO Challenge gezahlte Gebühren werden nicht erstattet, auch wenn der Nutzer:
a) den Dienst nicht nutzt oder seine Nutzung einstellt;
b) die Bedingungen für den Übergang in die nächste Stufe nicht erfüllt;
c) gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder die verbotenen Praktiken verstößt;
d) seine Anmeldedaten verliert;
e) gegen den Kooperationsvertrag verstößt oder die TRONEXO Trader Phase nicht abschließt.
Ausgenommen sind lediglich die gesetzlich vorgesehenen Fälle oder Situationen, in denen der Anbieter ausdrücklich entscheidet, eine Rückerstattung zu gewähren.
3.9 Der Anbieter kann vorübergehend Rabatte, Werbeangebote oder Partnerprogramme anbieten. Diese Rabatte gelten stets für einen begrenzten Zeitraum und werden nicht automatisch gewährt.
3.10 Der Nutzer nimmt zur Kenntnis, dass ihm etwaige Prämien, auf die er Anspruch hat (insbesondere Auszahlungen, Prämien aus dem Partnerprogramm oder sonstige Boni), nicht als Geldmittel gutgeschrieben werden, sondern ausschließlich in Form interner Credits, die in der Wallet erfasst werden.
3.11 Ein (1) Credit entspricht ausschließlich für Zwecke der internen Erfassung und der Berechnung von Ansprüchen dem Nennwert von einem US-Dollar (1 USD). Credits stellen keine Geldmittel, kein E-Geld und kein sonstiges Finanzinstrument dar und verkörpern keine Einlage des Nutzers beim Anbieter.
3.12 Die Gutschrift von Credits auf die Wallet setzt eine vorherige Überprüfung und Genehmigung durch den Anbieter voraus. Die Genehmigung von Credits liegt im alleinigen Ermessen des Anbieters und begründet keinen Rechtsanspruch des Nutzers auf Vornahme einer Abhebung.
3.13 Der Nutzer nimmt zur Kenntnis, dass Auszahlung und Abhebung zwei gesonderte Vorgänge sind, wobei:
-
Auszahlungen ausschließlich innerhalb des internen Systems des Anbieters im Rahmen der Wallet erfolgen;
-
die Abhebung die tatsächliche Übertragung berechtigter, in der Wallet gehaltener Credits aus dem System des Anbieters heraus darstellt.
Die Beurteilung und etwaige Genehmigung einer Auszahlung sowie die Beurteilung und etwaige Genehmigung einer Abhebung stellen zwei gesonderte Entscheidungen des Anbieters dar. Weder die Genehmigung einer Auszahlung noch die Gutschrift von Credits auf die Wallet begründet für sich genommen ein Recht auf Genehmigung einer Abhebung. Die Bedingungen und Gründe für die Aussetzung, Ablehnung oder Nichtbearbeitung einer Auszahlung oder einer Abhebung werden gesondert nach diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, dem Kooperationsvertrag und den Regeln des jeweiligen Programms beurteilt.
3.14 Der Nutzer ist berechtigt, durch Einreichung eines Abhebungsantrags den Umtausch der in der Wallet gehaltenen Credits in eine Geldzahlung in einer vom Anbieter unterstützten Währung zu beantragen. Eine Abhebung von Geldern erfolgt ausschließlich nach Genehmigung des Antrags durch den Anbieter und dessen Ausführung.
3.15 Für jede genehmigte und bearbeitete Abhebung ist der Anbieter berechtigt, dem Nutzer eine einmalige Verwaltungsgebühr von 10 USD zu berechnen. Der Nutzer erklärt sich damit einverstanden, dass diese Gebühr automatisch vom ausgezahlten Betrag oder vom Kontostand der Wallet abgezogen werden kann. Der Mindestbetrag für eine Abhebung beträgt 100 USD. Ist der Kontostand an Credits in der Wallet niedriger als dieser Betrag, ist der Nutzer nicht berechtigt, eine Abhebung zu beantragen.
3.16 Im Falle der ersten genehmigten Auszahlung kann der Anbieter dem Nutzer eine einmalige Bonuszahlung in Höhe eines Betrags gewähren, der dem Preis der Challenge entspricht, den der Nutzer bei der Anmeldung zum Programm gezahlt hat. Diese Zahlung wird ausschließlich als Marketing- oder Anreizleistung gewährt; sie stellt weder eine Rückerstattung des Preises der Dienste noch eine Rückzahlung dar und begründet keinen Rechtsanspruch auf ihre künftige Gewährung.
3.17 Der Nutzer erklärt sich damit einverstanden, dass die erste Auszahlung im Rahmen des Programms TRONEXO Trader begrenzt sein kann, insbesondere auf einen Betrag, welcher der Gebühr für die erworbene Challenge entspricht, und dass nachfolgende Auszahlungen einer zeitlichen Verzögerung oder sonstigen vom Anbieter festgelegten Bedingungen unterliegen können.
3.18 Die Wallet dient ausschließlich als internes Werkzeug zur Erfassung von Credits. In der Wallet erfasste Credits sind keine Geldmittel, sind kein gesondertes Eigentum des Nutzers, werden nicht verzinst, sind nicht zwischen Nutzern übertragbar und können nicht für Zahlungen oder zur Begleichung von Verbindlichkeiten verwendet werden. Die Wallet ist weder ein Zahlungskonto noch eine elektronische Geldbörse noch ein sonstiges reguliertes Zahlungsprodukt.
3.19 Der Anbieter nimmt vom Nutzer keine Gelder zum Zweck ihrer Verwaltung, Verwahrung oder Wertsteigerung entgegen. Sämtliche vom Nutzer gezahlten Gebühren stellen eine Vergütung für die Erbringung der Dienste dar und werden weder der Wallet gutgeschrieben noch in Credits umgewandelt.
3.20 Es ist ausdrücklich untersagt, dass ein Dritter – ob natürliche oder juristische Person – eine Zahlung für die Dienste im Namen einer anderen Person leistet, mit dem Ziel, dieser Person den Zugang zu den Diensten oder zum Status des Nutzers zu ermöglichen. Dieses Verbot gilt für alle Zahlungsformen, unabhängig von der gewählten Zahlungsmethode, einschließlich – aber nicht beschränkt auf – Zahlungskarten, Kryptowährungen, Banküberweisungen oder sonstige elektronische oder herkömmliche Zahlungsmethoden. Wird festgestellt, dass eine Zahlung von einer anderen Person als dem tatsächlichen Nutzer der Dienste geleistet wurde, ist der Anbieter berechtigt, sowohl von der Person, welche die Zahlung geleistet hat, als auch von der Person, zu deren Gunsten der Dienst aktiviert werden sollte, zusätzliche Informationen, Erläuterungen und Nachweise anzufordern. Dazu können zum Beispiel ein Identitätsnachweis, eine Bestätigung der Herkunft der Mittel oder sonstige Nachweise gehören, die zur Beurteilung der Situation erforderlich sind. Wird festgestellt, dass der Zahler nicht die Person ist, die zugleich der berechtigte Nutzer der Dienste ist, behält sich der Anbieter das Recht vor, nach eigenem Ermessen alle aus einer solchen Zahlung entstehenden Vertragsverhältnisse zu stornieren oder zu beenden, ohne dass ein Anspruch auf Rückerstattung der gezahlten Gebühr oder auf eine sonstige Entschädigung besteht.
3.21 Der Anbieter ist berechtigt, die Preise der Dienste einseitig zu ändern, insbesondere als Reaktion auf veränderte Marktbedingungen, Wechselkursschwankungen, Lizenzgebühren, Inflation oder regulatorische Anforderungen. Preisänderungen berühren bereits abgeschlossene Verträge nicht.
3.22 Im Falle einer Rückerstattung, Rückbuchung oder Stornierung einer vom Nutzer geleisteten Zahlung (einschließlich eines „Chargebacks“) ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zum Dienst einzuschränken, die Wallet zu sperren und etwaige Auszahlungen zurückzuhalten, bis die Situation geklärt ist.
3.23 Der Anbieter ist berechtigt, vor der Bearbeitung einer Abhebung vom Nutzer zu verlangen, dass er sich einer zusätzlichen Identitätsprüfung, einer Überprüfung seiner Daten, einer Überprüfung der Herkunft der Mittel, einer Sanktionsprüfung, einer Prüfung der Rechtsordnung oder einer sonstigen Überprüfung unterzieht, die nach den Rechtsvorschriften, den internen Regeln des Anbieters, von Zahlungsdienstleistern oder sonstigen kooperierenden Stellen verlangt wird.
Der Nutzer nimmt zur Kenntnis, dass die Ausführung einer Abhebung vom erfolgreichen Abschluss der erforderlichen KYC/AML-Prüfung und der sonstigen im vorstehenden Satz genannten Überprüfungen abhängt. Bis die erforderlichen Unterlagen vorgelegt, die Überprüfung abgeschlossen oder etwaige Zweifel ausgeräumt sind, ist der Anbieter berechtigt, die Bearbeitung der Abhebung auszusetzen oder zu verweigern.
Eine Auszahlung im Sinne der internen Gutschrift von Credits auf eine Wallet unterliegt für sich genommen keiner vorherigen KYC/AML-Prüfung, es sei denn, der Anbieter entscheidet im Einzelfall anders, und zwar zur Verhinderung von Betrug, eines Missbrauchs der Dienste, eines Verstoßes gegen diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder gegen Sanktionsvorschriften oder eines sonstigen ernsthaften Risikos.
Legt der Nutzer die erforderlichen Unterlagen nicht vor, ist die Überprüfung erfolglos oder wird festgestellt, dass der Nutzer Sanktionen unterliegt, aus einer verbotenen Rechtsordnung stammt, sich in einer verbotenen Rechtsordnung aufhält, falsche Angaben gemacht oder in sonstiger Weise gegen diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen verstoßen hat, ist der Anbieter berechtigt, die Abhebung zu verweigern, die Wallet zu sperren, den Zugang zu den Diensten einzuschränken, den Vertrag zu beenden und die nicht bearbeitete Abhebung im gesetzlich zulässigen Umfang zurückzuhalten.
3.24 Abhebungen können in den vom Anbieter unterstützten Währungen und über die von ihm unterstützten Zahlungsmethoden vorgenommen werden. Erfolgt eine Abhebung in einer anderen Währung als USD, wird der Betrag zu dem Wechselkurs und auf die Weise umgerechnet, die der Anbieter bestimmt. Kursdifferenzen und von zwischengeschalteten Anbietern erhobene Gebühren werden dem Nutzer nicht erstattet.
3.25 Der Nutzer ist verpflichtet, etwaige steuerliche, beitragsrechtliche oder Meldepflichten im Zusammenhang mit dem Erhalt von Prämien aus der Wallet nach dem Recht seines Landes selbst zu ermitteln und zu erfüllen. Der Anbieter erfüllt diese Pflichten nicht für den Nutzer und trägt dafür keine Verantwortung.
3.26 Die Möglichkeit, die KYC/AML-Prüfung abzuschließen, wird dem Nutzer technisch mit dem Eintritt in den TRONEXO Trader Modus zur Verfügung gestellt, und zwar:
a) durch den Abschluss des Kooperationsvertrags und die Aktivierung des TRONEXO Accounts; oder
b) durch den Kauf der TRONEXO Instant Challenge, mit welcher der Nutzer unmittelbar Zugang zum TRONEXO Account im TRONEXO Trader Modus erhält.
Ab dem Zeitpunkt der Gewährung des Zugangs ist der Nutzer berechtigt, die KYC/AML-Prüfung jederzeit abzuschließen, und verpflichtet, sie spätestens vor der Genehmigung der ersten Abhebung gemäß Ziffer 3.23 abzuschließen.
Während der Phase der TRONEXO Challenge, die dem Eintritt in den TRONEXO Trader Modus vorausgeht, ist keine KYC/AML-Prüfung erforderlich, es sei denn, es liegt ein besonderer Grund nach Artikel 3.23(3), Artikel 7.4 oder Artikel 13.7 vor.
3.27 Der Anbieter informiert den Nutzer über das Erfordernis der KYC/AML-Prüfung über das Nutzerkonto, insbesondere mittels einer internen Nachricht, einer E-Mail oder einer Benachrichtigung im Bereich Wallet. Der Anbieter ist berechtigt, diese Benachrichtigung zu wiederholen, insbesondere bei Einreichung des ersten Abhebungsantrags.
Artikel 4 – Nutzerkonto und Zugang zu den Diensten
4.1 Um die Dienste des Anbieters, einschließlich des Programms TRONEXO Challenge, nutzen zu können, muss der Nutzer ein persönliches Nutzerkonto erstellen. Die Registrierung erfolgt über die Website, auf welcher der Nutzer die erforderlichen Angaben ausfüllt und ein Passwort festlegt.
Jeder Nutzer ist berechtigt, nur ein einziges Nutzerkonto zu führen. Der Nutzer darf nicht mehrere Nutzerkonten erstellen, innehaben, kontrollieren, nutzen oder faktisch verwenden, auch nicht über eine andere Person, unterschiedliche E-Mail-Adressen, Zahlungsmethoden, Geräte, IP-Adressen oder sonstige Identifizierungsmerkmale.
Das Nutzerkonto dient in erster Linie dazu, aktive und abgeschlossene Programme der TRONEXO Challenge einzusehen, den Fortschritt durch die einzelnen Stufen zu verfolgen, Abhebungsanträge einzureichen, die Wallet zu verwalten, Berichte aus dem Programm „Learn from the Best“ einzusehen und mit dem Anbieter zu kommunizieren.
4.2 Der Zugang zum Nutzerkonto und zur Handelsplattform ist durch Anmeldedaten geschützt, die der Nutzer keinem Dritten offenlegen darf. Der Nutzer ist verpflichtet, seine Anmeldedaten vertraulich zu behandeln und vor Missbrauch zu schützen. Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die durch unbefugten Zugriff verursacht werden, wenn dieser Zugriff infolge der Fahrlässigkeit des Nutzers oder einer Verletzung seiner Pflichten erfolgt ist.
4.3 Der Nutzer ist für alle Handlungen verantwortlich, die über sein Nutzerkonto, die Handelsplattform, das Handelskonto oder den TRONEXO Account, zu denen ihm Zugang gewährt wurde, vorgenommen werden, unabhängig davon, wer diese Handlungen tatsächlich vorgenommen hat. Hat der Nutzer den Verdacht, dass seine Anmeldedaten missbraucht wurden, dass eine unbefugte Person Zugang zu seinem Nutzerkonto, seiner Handelsplattform, seinem Handelskonto oder seinem TRONEXO Account erlangt hat oder dass ein sonstiger Sicherheitsvorfall eingetreten ist, ist er verpflichtet, den Anbieter hierüber unverzüglich zu benachrichtigen.
4.4 Der Zugang zur Handelsplattform und damit zu einzelnen Handelskonten oder TRONEXO Accounts wird dem Nutzer über sein Nutzerkonto oder auf sonstige vom Anbieter festgelegte Weise bereitgestellt. Diese Konten und Zugangsrechte sind ausschließlich für die persönliche Nutzung durch den Nutzer in einer simulierten Umgebung bestimmt. Es ist untersagt, sie mit Dritten zu teilen, sie Dritten zu leihen, zu übertragen, zu verkaufen oder auf sonstige Weise zur Verfügung zu stellen.
4.5 Der Nutzer nimmt zur Kenntnis, dass der Zugang zum Nutzerkonto, zur Handelsplattform, zu einem Handelskonto oder zu einem TRONEXO Account aus technischen Gründen, wegen Systemwartung, Software-Updates, eines Ausfalls bei einem Dritten oder höherer Gewalt vorübergehend nicht verfügbar sein kann. Der Anbieter verpflichtet sich, solche Einschränkungen so weit wie vernünftigerweise möglich zu minimieren und den Zugang so bald wie möglich wiederherzustellen, sofern dies unter den gegebenen Umständen machbar ist.
4.6 Der Anbieter ist jederzeit berechtigt, den Zugang des Nutzers zum Nutzerkonto, zur Handelsplattform, zum Handelskonto, zum TRONEXO Account oder zu einem Teil der Dienste einzuschränken oder zu sperren, wenn er einen Verstoß gegen diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen feststellt oder begründeten Verdacht darauf hat, insbesondere die gemeinsame Nutzung des Nutzerkontos, des Handelskontos oder des TRONEXO Accounts, die Nutzung verbotener automatisierter Systeme, die Manipulation von Handelsergebnissen, den Missbrauch von Boni, die Umgehung von Regeln, die Erstellung oder Kontrolle mehrerer Nutzerkonten durch eine einzelne Person oder ein sonstiges Verhalten, das diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen zuwiderläuft.
4.7 Die Gesamtzahl aktiver Programme und ihrer nachfolgenden Phasen kann auf der Grundlage der Gesamthöhe des Anfangskapitals oder sonstiger Parameter begrenzt werden. Kapital, Leistungsdaten oder sonstige Informationen dürfen ohne ausdrückliche Zustimmung des Anbieters nicht zwischen einzelnen Produkten übertragen werden.
4.8 Der Anbieter behält sich das Recht vor, ein Nutzerkonto einseitig zu kündigen, wenn der Nutzer über einen Zeitraum von mehr als 6 Monaten keinen Dienst genutzt hat, oder im Falle eines schwerwiegenden Verstoßes gegen diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Mit der Beendigung des Nutzerkontos erlöschen zudem alle mit der Wallet verbundenen Rechte, für die vor der Beendigung des Kontos kein Antrag auf Auszahlung oder Abhebung eingereicht wurde.
4.9 Der Nutzer erklärt sich ausdrücklich damit einverstanden, dass der Anbieter berechtigt ist, Anmeldedaten, IP-Adressen, Handelsaktivitäten und sonstige damit zusammenhängende Daten zu Zwecken der Systemsicherheit, der Verhinderung von Missbrauch und der Beurteilung der Einhaltung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu überwachen.
4.10 Beantragt der Nutzer die Schließung seines Nutzerkontos, hat er dies auf die vom Anbieter festgelegte Weise zu tun, insbesondere über die auf der Website angegebene E-Mail-Adresse oder über das Nutzerkonto. Ein solcher Antrag gilt als Kündigung des Vertrags und zugleich als Antrag auf Beendigung aller aktiven Dienste, Handelskonten und TRONEXO Accounts, die für den Nutzer geführt werden, sofern zwischen dem Nutzer und dem Anbieter nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart ist.
Sind zum Zeitpunkt der Einreichung des Antrags Credits in der Wallet des Nutzers erfasst oder ist ein Antrag auf Auszahlung oder Abhebung in Bearbeitung, benachrichtigt der Anbieter den Nutzer vor dem Abschluss der Löschung seines Kontos darüber, dass der Abschluss der Löschung des Nutzerkontos zum Verfall aller in der Wallet erfassten Credits und zur Beendigung aller noch nicht abgeschlossenen Auszahlungs- und Abhebungsvorgänge führt. In solchen Fällen wird die Schließung des Kontos erst abgeschlossen, nachdem der Nutzer bestätigt hat, dass er die Schließung unter diesen Bedingungen weiterhin wünscht.
Mit Abschluss der Schließung des Kontos des Nutzers verfallen alle in der Wallet des Nutzers erfassten Credits, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht über eine ordnungsgemäß abgeschlossene Abhebung aus dem internen System des Anbieters übertragen wurden, automatisch und ohne Entschädigung. Zugleich erlischt das Recht, eine Abhebung, eine Rückerstattung, eine Entschädigung, eine Wiederherstellung oder eine sonstige Form der Leistung zu verlangen, und alle offenen Anträge auf Auszahlung oder Abhebung gelten als beendet. Die Frist für eine nachträgliche Abhebung nach Ziffer 13.8 dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen gilt nicht für die auf ausdrücklichen Wunsch des Nutzers vorgenommene Löschung eines Nutzerkontos. Ab dem Zeitpunkt, in dem die Löschung des Nutzerkontos abgeschlossen ist, ist der Nutzer nicht mehr berechtigt, die Dienste zu nutzen. Die Löschung des Nutzerkontos berechtigt den Nutzer nicht zur Rückerstattung gezahlter Gebühren, sofern zwingende gesetzliche Bestimmungen nichts anderes vorsehen.
4.11 Während einer geplanten Wartung oder eines ungeplanten Systemausfalls hat der Nutzer keinen Anspruch auf eine Verlängerung des Handelszeitraums oder auf eine Entschädigung, sofern der Anbieter nicht ausdrücklich etwas anderes entscheidet.
4.12 Anbieter der Dienste nach diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Vertragspartner des Nutzers ist die TRONEXO a.s., mit Ausnahme der Bereitstellung des Zugangs zur Plattform MetaTrader und eines auf dieser Plattform geführten simulierten Kontos, einschließlich eines Handelskontos oder TRONEXO Accounts, für welche die in diesem Artikel festgelegte Sonderregelung gilt.
Nutzt der Nutzer die Plattform MetaTrader im Rahmen der Dienste, wird der Zugang zu dieser Plattform und dem zugehörigen simulierten Konto von der Trader One Forex LTD, Registrierungsnummer: 2026-00053, Ground Floor, The Sotheby Building, Rodney Village, Rodney Bay, Gros-Islet, St. Lucia, Postleitzahl LC01 40 (der „Plattformanbieter“) bereitgestellt, die dem Nutzer diese Dienste im eigenen Namen und auf eigene Rechnung erbringt. Insoweit wird zwischen dem Nutzer und dem Plattformanbieter ein gesondertes Vertragsverhältnis begründet.
Die TRONEXO a.s. ist berechtigt, die Begründung dieses Vertragsverhältnisses technisch und organisatorisch zu unterstützen, dem Plattformanbieter die für die Erstellung, Aktivierung und den Betrieb des simulierten Kontos erforderlichen Daten zu übermitteln und dem Nutzer Zugangsdaten oder sonstige Informationen zu dessen Nutzung zukommen zu lassen. Eine solche Unterstützung ändert nichts daran, dass die Plattform MetaTrader und das auf dieser Plattform geführte simulierte Konto vom Plattformanbieter bereitgestellt werden.
Der Plattformanbieter ist berechtigt, der TRONEXO a.s. Handels-, technische, Leistungs- und sonstige Daten zu übermitteln, die durch die Nutzung des simulierten Kontos entstehen, insbesondere Daten zu Handelsorders, Positionen, simulierten Ausführungen, Handelsergebnissen, dem Zeitpunkt der Handelsaktivität und technischen Protokollen, soweit dies für die Erbringung, Überwachung und Auswertung der Dienste, die Überprüfung der Einhaltung der Regeln des Programms und die Beurteilung einer etwaigen Auszahlung oder sonstiger Ansprüche des Nutzers erforderlich ist.
In den in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen bestimmten Fällen kann die TRONEXO a.s. den Plattformanbieter ersuchen, den Zugang des Nutzers zum simulierten Konto oder zur Plattform MetaTrader einzuschränken, auszusetzen oder zu beenden.
Sämtliche Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen, welche die Rechte des Anbieters in Bezug auf die Handelsplattform, das Handelskonto oder den TRONEXO Account regeln, gelten im Falle der Plattform MetaTrader nach Maßgabe dieses Artikels. Erfordert die Ausübung solcher Rechte die technische Einschränkung, Aussetzung, Deaktivierung oder Beendigung eines Kontos oder des Zugangs zur Plattform MetaTrader, nimmt der Plattformanbieter die entsprechende technische Umsetzung auf Ersuchen der TRONEXO a.s. vor.
Die Plattform MetaTrader und alle auf dieser Plattform nach diesem Artikel geführten simulierten Konten sind ausschließlich für den simulierten Handel bestimmt. Weder der Plattformanbieter noch die TRONEXO a.s. erbringt gegenüber dem Nutzer im Zusammenhang mit deren Nutzung eine Wertpapierdienstleistung, eine Brokerdienstleistung, eine Anlageberatung, eine Vermögensverwaltung, die Annahme oder Übermittlung von Orders an reale Finanzmärkte oder eine sonstige regulierte Finanzdienstleistung.
Personenbezogene Daten, die zwischen der TRONEXO a.s. und dem Plattformanbieter übermittelt werden, werden in dem für die vorstehend genannten Zwecke erforderlichen Umfang und im Einklang mit den geltenden Rechtsvorschriften und der Richtlinie zur Verarbeitung personenbezogener Daten verarbeitet.
Artikel 5 – Regeln für den simulierten Handel
5.1 Im Rahmen des simulierten Handels ist der Nutzer berechtigt, Trades auszuführen, die nicht gegen die Regeln über nach Artikel 6 verbotene Handelspraktiken und -strategien verstoßen. Der Nutzer verpflichtet sich zudem, die üblichen Grundsätze des Handels an Finanzmärkten einzuhalten, einschließlich eines angemessenen Risikomanagements.
5.2 Der Anbieter ist berechtigt, auf Handels-, technische, Leistungs-, Analyse- und sonstige Daten zuzugreifen, die im Rahmen der Tätigkeit des Nutzers in der simulierten Umgebung entstehen, und diese Daten in dem in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, dem Kooperationsvertrag und den geltenden Rechtsvorschriften festgelegten Umfang zu verarbeiten, insbesondere zu Zwecken des Betriebs der Dienste, der Leistungsbewertung, der Überwachung der Einhaltung von Regeln, der Betrugsprävention, der Durchführung interner Audits, der Wahrung der Integrität der Dienste und der Verbesserung der Dienste.
Enthalten solche Daten personenbezogene Daten des Nutzers, behandelt der Anbieter sie ausschließlich im Einklang mit den Datenschutzvorschriften und der Richtlinie zur Verarbeitung personenbezogener Daten.
Die Nutzung anonymisierter oder aggregierter Daten berechtigt den Nutzer zu keiner weiteren Vergütung über eine gemäß diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder dem Kooperationsvertrag genehmigte Auszahlung oder Abhebung hinaus.
5.3 Der Anbieter haftet weder für Ausfälle, Verzögerungen oder Ungenauigkeiten der auf der Plattform angezeigten Daten noch für Entscheidungen, die der Nutzer auf der Grundlage solcher Daten trifft.
5.4 Ein einzelner Nutzer darf in seinem Nutzerkonto gleichzeitig höchstens vier (4) aktive TRONEXO Challenges haben, einschließlich aller ihrer aktiven Phasen und zugehörigen Handelskonten. Der Anbieter ist berechtigt, dieses Limit zum Zeitpunkt der Aufgabe einer Bestellung zu überwachen oder technisch durchzusetzen.
Für die Zwecke dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen gilt jede natürliche Person als ein Nutzer. Als ein Nutzer gelten zudem alle Nutzerkonten, Handelskonten oder TRONEXO Accounts, bei denen nachgewiesen werden kann oder hinreichend wahrscheinlich ist, dass sie von derselben Person innegehabt, kontrolliert, genutzt oder tatsächlich verwendet werden.
Dies gilt insbesondere, wenn Konten unter identischen oder ähnlichen personenbezogenen Angaben, identischen oder wiederholt verwendeten Zahlungsmethoden, denselben oder identisch identifizierten Geräten, einer identischen oder wiederkehrenden IP-Adresse, ähnlichem Handelsverhalten oder Daten geführt werden, die auf sonstige Weise technisch oder nutzerbezogen miteinander verknüpft sind.
Überschreitet ein Nutzer das festgelegte Limit, erstellt oder kontrolliert er mehrere Nutzerkonten oder umgeht er das Kontolimit oder versucht er, es zu umgehen, ist der Anbieter insbesondere berechtigt, neue Konten nicht zu aktivieren, aktive Konten zusammenzulegen, auszusetzen oder zu beenden, Handelsergebnisse auf den betroffenen Konten für ungültig zu erklären, Anträge auf Auszahlung oder Abhebung abzulehnen, weitere Bestellungen der Dienste abzulehnen und den Nutzer an der weiteren Nutzung der Dienste zu hindern. Der Anbieter ist nicht verpflichtet, für Konten, die infolge eines Verstoßes gegen diese Bestimmung deaktiviert oder beendet wurden, eine Rückerstattung gezahlter Gebühren zu leisten.
5.5 Der Nutzer darf weder unmittelbar noch mittelbar im Namen oder zugunsten eines Finanzinstituts Handelsgeschäfte tätigen. Als Finanzinstitute im Sinne dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten insbesondere:
Broker und lizenzierte Wertpapierhändler;
Banken und sonstige Kreditinstitute;
Eigenhandelsunternehmen und Wertpapierfirmen;
Investment- und Hedgefonds;
Liquiditätsanbieter;
sonstige Stellen, die professionell auf den Finanzmärkten tätig sind.
Der Nutzer darf nicht:
a) über Konten handeln, die von solchen Stellen gehalten werden, oder über Konten, die faktisch von deren Mitarbeitern oder Vertretern verwaltet werden;
b) die direkten oder verdeckten Profile, Kennungen oder Zugangsdaten dieser Institute verwenden;
c) Handelsanweisungen, Strategien, Signale oder Anleitungen mit Mitarbeitern dieser Institute oder mit in deren Namen handelnden Personen teilen oder von ihnen erhalten;
d) die wahre Identität der Person verschleiern, die tatsächlich Handelsentscheidungen trifft oder im Namen eines Finanzinstituts handelt.
Für Maßnahmen nach diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen wegen eines Verstoßes gegen diese Bestimmung genügt es, dass der Anbieter begründeten Verdacht hat, dass der Nutzer im Namen, für Rechnung, zugunsten oder nach den Weisungen eines Finanzinstituts oder einer sonstigen professionell auf den Finanzmärkten tätigen Person handelt. Der Anbieter ist nicht verpflichtet, ein solches Verhalten über jeden vernünftigen Zweifel hinaus nachzuweisen; maßgeblich ist die interne Beurteilung der verfügbaren Daten, insbesondere der Identifikations-, technischen, Handels-, Verhaltens- und Kommunikationsdaten.
5.6 Der Dienst TRONEXO Challenge wird ausschließlich in einer simulierten Handelsumgebung ohne Einsatz realer Gelder betrieben. Sämtliche Ergebnisse dienen ausschließlich Schulungs-, Analyse- und Bildungszwecken. Der Nutzer nimmt jedoch zur Kenntnis, dass der Handel an Finanzmärkten mit Risiken verbunden ist und dass in einer simulierten Umgebung erzielte Ergebnisse weder eine Garantie noch ein Hinweis auf künftige Ergebnisse sind.
5.7 Der Nutzer darf nicht mehr als ein Handelskonto gleichzeitig nutzen, sofern der Anbieter dies nicht ausdrücklich gestattet. Der Handel auf mehreren Konten mit derselben Strategie oder das Kopieren von Trades zwischen Konten gilt als Verstoß gegen diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
5.8 Der Nutzer bestätigt ausdrücklich, dass sämtliche erbrachten Dienste ausschließlich für seine persönliche Nutzung bestimmt sind. Das bedeutet, dass nur der Nutzer als berechtigter Nutzer im Rahmen des gewählten Programms auf sein Konto zugreifen und darauf Handelsoperationen ausführen darf.
Aus diesem Grund sind die folgenden Handlungen ausdrücklich untersagt, und der Nutzer bestätigt, dass er sie unterlassen wird:
a) die Gewährung des Zugangs zu seinem Konto an eine andere Person – ob natürliche oder juristische Person – sowie das Zulassen, dass eine andere Person in seinem Namen Trades ausführt oder in dieser Hinsicht mit dem Nutzer zusammenarbeitet, unabhängig davon, ob es sich bei dieser Person um einen nahen Angehörigen, einen Geschäftspartner oder einen professionellen Kontoverwalter handelt;
b) der Zugriff auf ein auf den Namen einer anderen Person geführtes Konto, der Handel im Namen oder für Rechnung einer anderen Person oder die Erbringung von Diensten, die faktisch eine Kontoverwaltung oder sonstige ähnliche Tätigkeiten darstellen würden, unabhängig davon, ob der Nutzer als Privatperson oder als Unternehmen handelt.
5.9 Der Anbieter kann einen Höchstwert für eine offene Position („Net Open Position“ oder „NOP“) festlegen, ausgedrückt als Prozentsatz des Kontostands oder der Equity. Das NOP-Limit wird festgelegt, um übermäßiges Risiko zu begrenzen, und kann jederzeit angepasst werden, insbesondere im TRONEXO Trader Modus.
5.10 Slippage bezeichnet die Differenz zwischen dem Preis, den der Nutzer bei der Erteilung einer Handelsorder (z. B. einer „Market Order“) angibt, und dem Preis, zu dem diese Order auf der Handelsplattform simuliert ausgeführt wird. Diese Differenz kann insbesondere aufgrund von Datenverzögerungen, der Geschwindigkeit der Internetverbindung des Nutzers, der Latenz zwischen dem System der Handelsplattform und dem Server oder infolge der internen Simulation der Marktbedingungen entstehen.
Der Nutzer nimmt zur Kenntnis, dass:
a) Slippage die Ergebnisse seines Handels sowohl positiv als auch negativ beeinflussen kann;
b) keine Garantie besteht, dass ein Trade genau zu dem Preis abgewickelt wird, der zum Zeitpunkt der Erteilung der Order angezeigt wird;
c) infolge von Slippage entstehende Differenzen in der Regel weder einen Systemfehler noch einen Grund für eine Reklamation darstellen;
d) Slippage keinen Anspruch gegen den Anbieter auf Schadensersatz, auf Rückerstattung von Gebühren oder auf Ersatz von Verlusten begründet;
e) Slippage bei simulierten Konten durch den Algorithmus des Anbieters gesteuert wird und in bestimmten Situationen angepasst werden kann, um ein realistisches Marktverhalten zu gewährleisten.
5.11 Der Anbieter ist berechtigt, die Parameter der Slippage-Simulation, insbesondere für unterschiedliche Instrumente, Handelszeiten oder Kontotypen, ohne vorherige Ankündigung zu ändern oder anzupassen. Im Falle eines nachweisbaren Systemfehlers (zum Beispiel der massenhaften fehlerhaften Ausführung von Orders außerhalb des simulierten Marktrahmens) kann der Anbieter nach eigenem Ermessen die Handelsergebnisse berichtigen oder eine angemessene Anpassung des Kontos vornehmen. Eine solche Anpassung liegt jedoch vollständig im Ermessen des Anbieters und begründet keinen Rechtsanspruch des Nutzers.
5.12 Der Nutzer darf Informationen, die er aus der simulierten Handelsumgebung erlangt, weder als Signaldienst weitergeben noch auf sonstige Weise außerhalb des Systems des Anbieters kommerziell nutzen. Jeder Verstoß gilt als wesentlicher Verstoß gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
5.13 Die Tätigkeit des Nutzers kann einer als „Konsistenzregel“ bezeichneten Regel unterliegen, deren Zweck darin besteht, die Konsistenz der Leistung des Nutzers in der simulierten Umgebung zu beurteilen.
Ob die Konsistenzregel auf einen bestimmten Dienst, ein bestimmtes Programm, eine bestimmte Phase oder den TRONEXO Trader Modus Anwendung findet, sowie der maßgebliche prozentuale Schwellenwert und etwaige sonstige Parameter werden durch die für den jeweiligen Dienst geltenden Programmregeln bestimmt.
5.14 Die Konsistenzregel legt den maximalen Anteil des innerhalb eines einzelnen Handelstages erzielten Gewinns („Profitabelster Tag“) am in der jeweiligen Phase des Programms erzielten Gesamtgewinn oder, sofern die Regel im Zusammenhang mit einem Auszahlungsantrag beurteilt wird, am beantragten Auszahlungsbetrag fest.
Der maßgebliche prozentuale Schwellenwert wird durch die für den jeweiligen Dienst geltenden Programmregeln bestimmt.
Für die Zwecke dieser Regel bezeichnet „erzielter Gesamtgewinn“ den während der jeweiligen Phase des Programms erzielten realisierten Nettogewinn des Nutzers, berechnet aus geschlossenen Trades und in den internen Systemen des Anbieters oder des Anbieters der Handelsplattform erfasst.
5.15 Der „profitabelste Tag“ bezeichnet den Handelstag, an dem der Nutzer den höchsten realisierten Gewinn erzielt hat. Für die Zwecke dieser Regel wird der Gewinn ausschließlich aus abgeschlossenen Trades berechnet. Ein Handelstag endet stets mit dem Ende des Kalendertages zu der vom Anbieter festgelegten Uhrzeit.
5.16 Die Einhaltung der Konsistenzregel ist eine Voraussetzung für den Übergang in die nächste Phase des Programms, den Abschluss der jeweiligen Phase oder die Einleitung des Auszahlungsantragsverfahrens, soweit diese Regel für das betreffende Programm oder die betreffende Phase gilt. Solange die Konsistenzregel nicht erfüllt ist, ist der Nutzer möglicherweise technisch nicht in der Lage, über sein Nutzerkonto einen Auszahlungsantrag einzuleiten oder in die nächste Phase überzugehen.
Die Nichteinhaltung der Konsistenzregel stellt für sich genommen keinen zu ahndenden Verstoß gegen diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen dar, bedeutet jedoch, dass der Nutzer eine der Voraussetzungen für die Entstehung des jeweiligen Anspruchs oder für die Freigabe des nachfolgenden Vorgangs nicht erfüllt hat.
5.17 Im Falle der Nichteinhaltung der Konsistenzregel ist der Nutzer berechtigt, den Handel fortzusetzen, sofern die Regeln des jeweiligen Programms dies zulassen, und das Verhältnis seiner Gewinne so anzupassen, dass der Gewinn am Profitabelsten Tag das festgelegte Limit nicht überschreitet. Der Anbieter ist berechtigt, die Einhaltung der Konsistenzregel laufend, nach Abschluss jeder Phase, beim Übergang in die nachfolgende Phase und bei jedem Auszahlungsantrag zu beurteilen.
Für die Beurteilung der Einhaltung der Konsistenzregel sind die technischen Aufzeichnungen, Handelsdaten und internen Aufzeichnungen des Anbieters oder des Anbieters der Handelsplattform maßgeblich.
5.18 Als Umgehung der Konsistenzregel gilt jedes Handelsverhalten, dessen Ziel oder Folge die künstliche Aufteilung, zeitliche Steuerung oder Strukturierung von Trades zum Zweck der formalen Einhaltung dieser Regel ohne entsprechende Änderung der Handelsstrategie ist.
Als solche Umgehung gilt insbesondere das Eröffnen mehrerer identischer oder ähnlicher Positionen zu einem einzigen Zeitpunkt oder innerhalb eines kurzen Zeitraums mit der Absicht, sie über nachfolgende Handelstage schrittweise zu schließen, was zu einer künstlichen Verteilung eines Gewinns, der andernfalls in einer einzigen Transaktion realisiert worden wäre, auf mehrere Handelstage führt, d. h. Profit Spreading.
Die Beurteilung, ob eine bestimmte Handlung eine Umgehung der Konsistenzregel darstellt, obliegt dem Anbieter auf der Grundlage einer internen Auswertung von Handels-, technischen und Verhaltensdaten.
Die Umgehung der Konsistenzregel nach dieser Bestimmung gilt als verbotene Handelspraktik und kann Maßnahmen und Folgen gemäß Artikel 6.12 dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen nach sich ziehen.
5.19 Der Nutzer nimmt zur Kenntnis, dass die vom Anbieter oder vom Anbieter der Handelsplattform geführten technischen Aufzeichnungen und Datenbankdaten für die Beurteilung der Einhaltung der Bedingungen, der verbotenen Praktiken, des Verlaufs von Trades und des Anspruchs auf eine Auszahlung maßgeblich sind. Diese Aufzeichnungen stellen das primäre Beweismittel dar.
Artikel 6 – Verbotene Handelspraktiken
6.1 Ausnutzung technischer Mängel und unfairer Vorteile
Der Nutzer darf keine technischen, systemischen oder betrieblichen Mängel der Handelsplattform, der Dateninfrastruktur, der simulierten Umgebung oder der Systeme des Anbieters ausnutzen, um sich einen unfairen Vorteil zu verschaffen. Zu solchen Mängeln gehören insbesondere:
a) Datenverzögerungen, Inkonsistenzen oder Fehler in der Preisanzeige;
b) Abweichungen zwischen Datenfeeds, die Nutzung alternativer externer Feeds oder Kombinationen davon;
c) Latenz, technische Verzögerungen oder Ungenauigkeiten, die durch das Netzwerk, den Server, den Datenanbieter oder die Handelsplattform verursacht werden;
d) Serverausfälle, Plattformstillstände, Systemüberlastungen oder sonstige außergewöhnliche technische Zustände;
e) sonstige Situationen, die die Ausführung von Orders unter Bedingungen ermöglichen, die nicht der üblichen oder vorgesehenen Funktionsweise der simulierten Umgebung entsprechen;
f) jede Form der technischen, Daten-, Preis- oder Latenzarbitrage, insbesondere Situationen, in denen der Nutzer für Handelsentscheidungen einen externen Marktdatenfeed beobachtet und nutzt, der im Vergleich zu dem auf der Handelsplattform verwendeten Datenfeed eine geringere Zeitverzögerung aufweist, und auf der Grundlage solcher früheren Preisinformationen zu seinem Vorteil handelt, bevor sich die entsprechende Preisbewegung auf der Handelsplattform widerspiegelt (sog. Datenfeed-/Latenzarbitrage);
g) jedes Verhalten, dessen Zweck oder Wirkung darin besteht, die Differenz zwischen den in der simulierten Umgebung des Anbieters angezeigten Daten und den aus externen Quellen verfügbaren Daten auszunutzen, unabhängig davon, ob dieses Verhalten manuell, automatisiert oder mit Unterstützung eines Dritten erfolgt.
Der Nutzer ist verpflichtet, den Anbieter unverzüglich über jeden Fehler, jede Abweichung oder jeden technischen Defekt zu benachrichtigen, der innerhalb der Handelsplattform oder der Dienste auftritt.
Die Ausnutzung eines technischen Fehlers, eines Systemfehlers, eines Serverausfalls, einer Datenverzögerung, einer fehlerhaften Preisanzeige, einer fehlerhaften simulierten Ausführung, eines Plattformstillstands, von Abweichungen zwischen Datenquellen oder sonstiger nicht standardmäßiger technischer Situationen, um sich in der simulierten Umgebung einen Vorteil zu verschaffen, gilt als schwerwiegender Verstoß gegen diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen, unabhängig davon, ob der Nutzer eine solche Situation selbst verursacht, sie wissentlich ausgenutzt oder auszunutzen versucht hat oder es versäumt hat, sie dem Anbieter nach ihrer Entdeckung oder nachdem er die Möglichkeit hatte, sie zu entdecken, unverzüglich zu melden.
Handelsergebnisse, Auszahlungen, in der Wallet erfasste Credits oder Abhebungsanträge, die im Zusammenhang mit einem solchen technischen, systemischen oder betrieblichen Fehler entstanden sind oder entstanden sein könnten, muss der Anbieter nicht anerkennen, und sie können nach dem Ermessen des Anbieters storniert, ausgesetzt, abgelehnt oder auf sonstige Weise angepasst werden.
6.2 Abhängigkeit von automatisierten Systemen
Es ist untersagt, bei der Erteilung von Handelsorders oder bei der Verwaltung von Positionen jegliche Form der Automatisierung einzusetzen. Als Automatisierung im Sinne dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten insbesondere:
a) Handelsroboter, Handelsalgorithmen, Skripte oder Systeme, die Handelsorders ohne manuelles Eingreifen des Nutzers ausführen;
b) Expert Advisors (EAs) und sonstige Werkzeuge der Handelsplattform, die das automatische Eröffnen, Schließen oder Verwalten von Positionen ermöglichen;
c) Auto-Clicker, Makros, automatisierte Befehlsfolgen und sonstige Software-Werkzeuge;
d) Skripte oder API-Verbindungen, die die Übermittlung von Orders außerhalb der Standardbenutzeroberfläche der Handelsplattform ermöglichen;
e) Geräteemulatoren, Virtualisierungssoftware, VPS, Proxys, RDP oder sonstige ähnliche technische Mittel, sofern diese dazu verwendet werden, Handelsorders zu automatisieren, die technische Umgebung zu verschleiern, die Identifizierung des Nutzers zu umgehen, geografische oder technische Beschränkungen zu umgehen, oder sofern sie nach der internen Beurteilung des Anbieters die Integrität der Dienste gefährden oder dem Nutzer einen unfairen Vorteil verschaffen können.
Sämtliche Handelsorders müssen ausschließlich manuell und persönlich vom Nutzer ausgeführt werden, ohne Einsatz eines automatisierten Systems oder Software-Werkzeugs, sofern der Anbieter nicht ausdrücklich etwas anderes gestattet.
6.3 Verbot des Kopierens, der Replikation und der Verwaltung von Konten durch Dritte
Es ist untersagt, die Handelsaktivitäten anderer Personen zu kopieren, zu replizieren oder auf sonstige Weise nachzuahmen, sei es manuell oder mithilfe von Werkzeugen, Systemen oder Software.
Untersagt ist insbesondere Folgendes:
a) das Kopieren der Trades anderer Nutzer oder externer Trader, sei es manuell oder automatisiert;
b) das Replizieren von Trades über mehrere Handelskonten hinweg, einschließlich Mirror Trading und Reverse Trades;
c) koordinierter Handel durch mehrere Nutzer oder Personengruppen;
d) die Nutzung von Signaldiensten, Signalanbietern oder externen Handelsgruppen;
e) „Pass your challenge“-Dienste oder ähnliche Dienste, die darauf ausgelegt sind, eine Trading-Challenge im Namen eines Nutzers abzuschließen;
f) die Weitergabe von Zugangsdaten oder der Handel über ein einziges Handelskonto durch mehr als eine Person;
g) die Verwaltung eines Handelskontos oder TRONEXO Accounts durch einen Dritten, unabhängig davon, ob es sich bei dieser Person um ein Familienmitglied, einen Bekannten, einen Geschäftspartner oder einen professionellen Verwalter handelt.
Für die Zwecke der Beurteilung nach dieser Bestimmung gelten als Kopieren von Trades insbesondere die Übereinstimmung von Handelsstrategien oder des gesamten Handelsansatzes über Konten hinweg; identische oder ähnliche Abfolgen von Trades über Konten hinweg; identische Einstiegspunkte, Ausstiege, Zeitpunkte, Volumina oder identisches Positionsmanagement oder auch die Identität eines einzigen Trades über Konten hinweg, sofern diese Identität nach der internen Beurteilung des Anbieters auf ein Kopieren, eine Koordinierung oder eine Replikation der Handelsaktivität hindeutet.
Der Anbieter beurteilt intern auf der Grundlage der verfügbaren Handels-, technischen, Verhaltens- und Identifikationsdaten, ob eine bestimmte Handlung die Kriterien des Kopierens, der Replikation oder der Kontoverwaltung durch einen Dritten erfüllt.
6.4 Verbot des Hochfrequenzhandels und extrem kurzfristiger Strategien
Der Nutzer darf keine Form des Hochfrequenzhandels und keine Strategien betreiben, die auf dem extrem schnellen Eröffnen und Schließen von Positionen beruhen. Untersagt sind insbesondere:
a) Strategien, die auf Mikroschwankungen des Preises beruhen und deren Ziel es ist, ohne entsprechende Marktanalyse von minimalen Marktbewegungen zu profitieren;
b) Tick scalping, d. h. das wiederholte Eröffnen und Schließen von Positionen innerhalb eines Zeitraums von bis zu 10 Sekunden, das ein zusammenhängendes Handelsmuster bildet;
c) Hochfrequenzhandelsmethoden mit sehr schneller aufeinanderfolgender Übermittlung und Abwicklung von Handelsorders;
d) Strategien, deren Hauptzweck darin besteht, die Ausführungsgeschwindigkeit als Wettbewerbsvorteil in einer simulierten Umgebung auszunutzen;
e) Handelsverhalten, das Merkmale rein mechanischer, repetitiver oder algorithmisch erzeugter Eingaben ohne klare Handelsabsicht aufweist.
6.5 Verbot von Hedging und gegenläufigen Positionen
Der Nutzer darf keine Form des direkten oder indirekten Hedgings betreiben, deren Ziel es ist, das Risiko zu verringern, einen Verlust zu stabilisieren, ein künstlich ausgeglichenes Exposure zu schaffen oder die Regeln des Programms über den Rahmen des nach diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen zulässigen normalen Risikomanagements hinaus zu umgehen.
Untersagt sind insbesondere die folgenden Formen des Hedgings:
a) Hedging – Standard, d. h. eine Situation, in der der Nutzer innerhalb eines einzigen Handelskontos gegenläufige Positionen im selben Instrument eröffnet, insbesondere eine gleichzeitige Long- und Short-Position auf dasselbe Symbol;
b) Hedging – über mehrere Handelskonten, d. h. eine Situation, in der ein einzelner Nutzer innerhalb eines einzigen Nutzerkontos oder innerhalb von Konten, die nach diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen als Konten eines einzigen Nutzers gelten, mehrere Handelskonten nutzt, um Positionen zu eröffnen, die gegenläufig sind oder sich auf sonstige Weise gegenseitig ausgleichen;
c) Hedging – über mehrere Nutzerkonten, d. h. koordinierte oder auf sonstige Weise verknüpfte Handlungen von zwei oder mehr Nutzern, Nutzerkonten oder Handelskonten, deren Ziel oder Folge die Schaffung gegenläufiger, sich ausgleichender oder risikoverteilender Positionen ist;
d) Korrelations-Hedging, d. h. Hedging über unterschiedliche, aber verlässlich korrelierte Instrumente oder Handelssymbole, sofern diese Instrumente nach der internen Beurteilung des Anbieters eine wirtschaftlich ähnliche Funktion erfüllen wie gegenläufige Positionen im selben Instrument.
Korrelations-Hedging kann innerhalb eines einzigen Handelskontos, zwischen mehreren von einem einzigen Nutzer gehaltenen Handelskonten, zwischen mehreren Nutzerkonten oder im Rahmen des koordinierten Handels mehrerer Personen auftreten.
Bei der Beurteilung, ob ein Hedging im Sinne dieser Bestimmung vorliegt, ist der Anbieter berechtigt, sich auf die in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen festgelegten Kriterien für die Verknüpfung von Konten zu stützen, insbesondere auf Daten zur Identität des Nutzers, zu Zahlungsmethoden, Geräten, IP-Adressen, zum Handelsverhalten, zum Zeitpunkt von Trades, zu den verwendeten Instrumenten, zur Korrelation von Positionen und auf sonstige technische oder Verhaltensdaten.
6.6 Spekulativer Handel und mit den Marktgegebenheiten unvereinbares Verhalten
Der Nutzer darf keine Handelspraktiken anwenden, die mit der üblichen Funktionsweise eines Marktes oder einer simulierten Umgebung unvereinbar sind, die Grundsätze des Risikomanagements umgehen oder ein Verhalten nach Art des Glücksspiels darstellen. Als verbotenes Verhalten gilt insbesondere:
a) der Versuch, eine Programmphase mit einem einzigen Trade oder einer Abfolge von Trades abzuschließen, die zusammen einen einzigen, einseitigen Versuch darstellen, unabhängig von den Marktbedingungen;
b) das Eröffnen extrem großer Positionen ohne klare Strategie, rationale Begründung oder angemessenes Risikomanagement;
c) der Handel in nur einer Richtung, unabhängig von der Marktentwicklung, der Volatilität oder relevanten Marktsignalen;
d) ein Handelsstil, der keine Anpassung an sich ändernde Marktbedingungen erkennen lässt;
e) Strategien, die darauf abzielen, durch unverhältnismäßiges Risiko, zufälliges Verhalten oder eine extrem aggressive Vorgehensweise Gewinn zu erzielen.
Das Pyramidisieren in eine Gewinnposition ist nur zulässig, wenn der Nutzer alle Programmlimits vollständig einhält, insbesondere die Net Open Position (NOP), den maximalen Tagesverlust, den maximalen Verlust und sonstige vom Anbieter festgelegte Regeln.
6.7 Verbot der Umgehung der Regeln durch mehrere Konten
Der Nutzer darf die Regeln des Programms nicht umgehen, indem er mehrere Nutzerkonten oder mehrere Handelskonten erstellt, innehat, kontrolliert oder nutzt oder indem er koordinierte Handelsaktivitäten mit anderen Nutzern betreibt.
Untersagt ist insbesondere:
a) der Handel auf mehreren Handelskonten auf dieselbe Weise, mit identischen oder nahezu identischen Einstiegen, Ausstiegen, Zeitpunkten, Volumina oder identischem oder nahezu identischem Positionsmanagement;
b) das Eröffnen gegenläufiger oder sich ausgleichender Trades über verschiedene Handelskonten hinweg mit dem Ziel, Risiko auszuschalten, die Erfolgswahrscheinlichkeit zu erhöhen, Risiko auf mehrere Konten zu verteilen oder eine kombinierte Position zu schaffen, die ein Hedging nachbildet;
c) koordinierter Gruppenhandel zwischen zwei oder mehr Nutzern, die gemeinsam handeln, eine Strategie teilen, synchron handeln oder auf sonstige Weise abgestimmt vorgehen;
d) jedes Verhalten, dessen Zweck oder Wirkung darin besteht, die Leistung, die Statistiken oder das Ergebnis des Programms über mehrere Handelskonten oder mehrere Nutzerkonten zu manipulieren;
e) die Registrierung oder Nutzung mehrerer Nutzerkonten durch eine einzelne natürliche oder juristische Person, unabhängig von der verwendeten E-Mail-Adresse, der Zahlungsmethode, dem Gerät, der IP-Adresse oder sonstigen verwendeten Identifizierungsmerkmalen.
Bei der Beurteilung, ob es sich um einen einzelnen Nutzer oder um verknüpfte Konten handelt, gelten die in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, insbesondere in Ziffer 5.4, festgelegten Kriterien. Jeder Versuch, das Erfordernis eines einzigen Nutzerkontos pro Person zu umgehen, gilt als schwerwiegender Verstoß gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
6.8 Verbot der Beeinträchtigung der technischen Funktionsweise der Plattform und der Umgehung des Risikomanagements
Der Nutzer darf kein Verhalten an den Tag legen, das darauf abzielt, die technische Funktionsweise der simulierten Handelsumgebung oder der Systeme des Anbieters zu stören, zu umgehen oder zu missbrauchen. Untersagt sind insbesondere:
a) jeder Eingriff in die Software, die Datenstrukturen, die Handelsaufzeichnungen oder die technischen Prozesse der Plattform;
b) Versuche, Limits des Risikomanagements zu umgehen oder außer Kraft zu setzen, einschließlich der Limits für den maximalen Verlust, den Tagesverlust, die Positionsgröße, die NOP oder sonstiger Regeln;
c) die Verwendung von Werkzeugen, Skripten, Techniken oder Modifikationen, welche die Art und Weise der Ausführung von Handelsorders, die Ausführungsgeschwindigkeit oder die auf der Plattform angezeigten Daten verändern oder dem Nutzer auf sonstige Weise einen technischen Vorteil verschaffen können, der einem gewöhnlichen Nutzer nicht zur Verfügung steht;
d) die Manipulation der Verbindung, das Erzeugen künstlicher Verzögerungen, das Generieren falscher Anfragen oder der Versuch, ein nicht standardmäßiges Systemverhalten herbeizuführen.
Der Anbieter ist berechtigt, das Verhalten des Nutzers auf der Grundlage technischer Daten wie Handelsprotokollen, IP-Adressen, Geolokalisierungsdaten, Zugriffsprotokollen, Verbindungsmetadaten und technischen Spuren innerhalb der Handelsplattform zu beurteilen und diese Daten zur Beurteilung von Verstößen gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu verwenden.
6.9 Missbrauch von IP-Adressen, Netzwerkinfrastruktur und externen Datenquellen
Der Nutzer darf die Netzwerkinfrastruktur, IP-Adressen oder externe Datenquellen nicht in einer Weise missbrauchen, die einen unfairen Vorteil verschafft, die Integrität der simulierten Umgebung gefährdet oder die Regeln des Programms umgeht.
Untersagt sind insbesondere:
a) die Anmeldung bei einem Nutzerkonto, einer Handelsplattform, einem Handelskonto oder einem TRONEXO Account von mehreren IP-Adressen, Ländern oder Regionen aus in einer Weise, die nach der internen Beurteilung des Anbieters auf eine gemeinsame Kontonutzung, eine Umgehung der Regeln, eine Verschleierung der Identität, koordinierten Handel oder ein sonstiges risikoreiches Verhalten hindeutet;
b) das vorsätzliche Maskieren, Verbergen oder Manipulieren der Geolokalisierung einer IP-Adresse oder technischen Umgebung, insbesondere über VPNs, Proxys, RDP, VPS, Anonymisierungswerkzeuge, Emulatoren, Virtualisierungssoftware oder sonstige ähnliche Mittel;
c) eine Abweichung zwischen der Rechnungsadresse des Nutzers, dem Standort seines Geräts, den bei der Registrierung gemachten Angaben, den Login-IP-Adressen oder sonstigen Identifizierungsinformationen, sofern der Nutzer für diese Abweichung auf Verlangen des Anbieters keine zufriedenstellende Erklärung liefert;
d) die Durchführung von Handelsgeschäften über externe Datenkanäle, alternative Datenquellen oder nicht synchronisierte Kursfeeds;
e) der Verstoß gegen die Geschäftsbedingungen eines Partner-Brokers, des Anbieters der Handelsplattform oder eines sonstigen technischen Partners oder das Herbeiführen von Handelssituationen, die mit dem üblichen Betrieb ihrer Systeme unvereinbar wären.
Eine bloße Abweichung im Verlauf der Login-IP-Adressen, etwa eine andere IP-Adresse bei der Anmeldung an verschiedenen Tagen, stellt nicht automatisch einen Verstoß gegen diese Bestimmung dar. Der Anbieter ist jedoch berechtigt, ein solches Verhalten intern als Risikoindikator zu beurteilen, insbesondere wenn es sich wiederholt oder wenn für ein einzelnes Nutzerkonto, ein einzelnes Handelskonto oder einen einzelnen TRONEXO Account eine ungewöhnlich hohe Anzahl unterschiedlicher IP-Adressen, Geräte, Standorte oder sonstiger technischer Kennungen erfasst wird.
Die konkrete Häufigkeit, die Anzahl der IP-Adressen, die Anzahl der Geräte, zeitliche Korrelationen und sonstige für eine solche Beurteilung relevante Parameter werden vom Anbieter intern nach eigenem Ermessen bewertet, ohne dass in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen ein fester zahlenmäßiger Schwellenwert festgelegt wird.
Ein Verdacht auf einen Verstoß gegen diese Bestimmung kann einen Grund für die Ablehnung einer Auszahlung, die Sperrung einer Wallet, die Verweigerung einer Abhebung, die Einschränkung des Zugangs zu den Diensten oder das Ergreifen sonstiger Maßnahmen gemäß diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen darstellen. Bestreitet der Nutzer eine solche Maßnahme, ist er verpflichtet, im Rahmen einer Reklamation oder auf Verlangen des Anbieters eine angemessene, glaubwürdige und überprüfbare Erklärung für die Anmeldung von mehreren IP-Adressen, Regionen, Geräten oder technischen Umgebungen aus vorzulegen. Der Anbieter beurteilt diese Erklärung intern nach eigenem Ermessen.
Der Anbieter ist berechtigt, technische Daten auszuwerten, einschließlich IP-Adressen, Geolokalisierungsparametern, Geräte-Fingerprinting, Zugriffsprotokollen, Handelsmetadaten und sonstiger technischer Spuren, und auf der Grundlage ihrer Analyse zu beurteilen, ob gegen diese Bestimmung verstoßen wurde.
6.10 Grid Trading
Als verbotene Handelspraktik gilt das sogenannte „Grid Trading“, d. h. ein Handelsansatz, bei dem der Nutzer mehrere Handelspositionen im selben Instrument in regelmäßigen oder vorab festgelegten Kursabständen über und/oder unter dem aktuellen Marktpreis eröffnet, ohne ein entsprechendes Risikomanagement für die gesamte Handelsstruktur. Als Grid Trading gilt insbesondere ein Handelsverhalten, bei dem Positionen mechanisch in festen Kursabständen eröffnet werden, was zur Ansammlung mehrerer offener Positionen in einem einzigen Instrument ohne einheitliches Risikomanagement führt, insbesondere ohne Festlegung eines maximalen Verlusts, eines einheitlichen Stop-Loss oder einer vorab festgelegten Ausstiegsstrategie für die Gesamtheit der Positionen. Als Grid Trading gilt zudem jede Variante eines ähnlichen Handelsansatzes, deren wirtschaftliche Logik darin besteht, Einstiege auf mehrere Positionen zu verteilen, ohne das Gesamtrisiko angemessen zu steuern.
6.11 Übermäßige Systemlast
Der Nutzer darf die Handelsplattform oder die Infrastruktur des Anbieters durch sein Handeln nicht in einer Weise belasten, die über die normale Nutzung des Dienstes hinausgeht. Untersagt sind insbesondere:
a) das Senden von mehr als 300 Handelsorders innerhalb von 24 Stunden auf einem einzigen Handelskonto ohne entsprechende Handelsabsicht;
b) das übermäßige Ändern von Stop-Loss- und Take-Profit-Orders, insbesondere mehr als 5 Anpassungen derselben Order pro Minute oder Anpassungen, die offensichtlich nicht mit einer Änderung der Marktbedingungen zusammenhängen;
c) das wiederholte Platzieren und Stornieren von Pending Orders ohne Ausführung (Order-Spamming, Quote Stuffing);
d) das Aufteilen von Positionen in eine übermäßige Anzahl von Teilschließungen ohne wirtschaftliche Begründung.
Die vorstehend festgelegten Beschränkungen stellen den Mindeststandard des verbotenen Verhaltens dar. Der Anbieter ist berechtigt, ein Verhalten auch unterhalb der festgelegten Schwellenwerte als verboten einzustufen, wenn es unter Berücksichtigung der Häufigkeit, der Intensität, des Zwecks, der technischen Auswirkungen oder des Gesamtmusters des Verhaltens des Nutzers darauf abzielt, das System zu überlasten, die Funktionsfähigkeit der Dienste zu stören, die Regeln zu umgehen oder einen unfairen Vorteil zu erlangen.
6.12 Ein Verstoß gegen eine der vorstehend in diesem Artikel festgelegten verbotenen Praktiken gilt als schwerwiegender Verstoß gegen die AGB und kann Folgendes nach sich ziehen:
a) eine Verwarnung des Nutzers oder die Einschränkung bestimmter Funktionen der Dienste;
b) die vorübergehende oder sofortige Sperrung des Nutzerkontos, des Handelskontos oder des TRONEXO Accounts;
c) die Stornierung oder Berichtigung von Handelsergebnissen;
d) die Aussetzung, Verweigerung oder Nichtausführung einer Auszahlung;
e) die Verweigerung oder Nichtausführung einer Abhebung;
f) die Entfernung, Zurückbehaltung oder Stornierung von in der Wallet gehaltenen Credits, sofern diese mit einem Verstoß gegen diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen zusammenhängen;
g) die Beendigung eines bestimmten Dienstes oder Vertragsverhältnisses;
h) ein vorübergehender oder dauerhafter Ausschluss von der weiteren Nutzung der Dienste des Anbieters.
Bei der Festlegung einer konkreten Maßnahme ist der Anbieter berechtigt, insbesondere die Art und Schwere des Verstoßes, die Frage, ob er vorsätzlich begangen wurde, seine Wiederholung, seine Dauer, den Umfang des erlangten oder beabsichtigten Vorteils, die Auswirkungen auf die Integrität der Dienste oder auf andere Nutzer, das bisherige Verhalten des Nutzers, den Umfang seiner Mitwirkung bei einer internen Untersuchung sowie sonstige relevante Umstände des konkreten Falls zu berücksichtigen.
Der Anbieter ist weder verpflichtet, einzelne Maßnahmen schrittweise zu verhängen, noch verpflichtet, zunächst eine mildere Maßnahme anzuwenden, bevor er eine strengere anwendet. Einzelne Maßnahmen können gesondert oder gleichzeitig angewendet werden, sofern dies der Art und Schwere des konkreten Verstoßes angemessen ist.
Insbesondere im Falle eines vorsätzlichen, wiederholten, betrügerischen oder manipulativen Verhaltens, der Erlangung oder versuchten Erlangung eines unfairen Vorteils oder eines Verhaltens, das die Integrität des Programms gefährdet, ist der Anbieter berechtigt, auch die strengsten Maßnahmen nach diesem Artikel ohne vorherige Ankündigung zu ergreifen.
Artikel 7 – Tronexo Challenge
7.1 Ziel der TRONEXO Challenge ist es, die Handelsfähigkeiten des Nutzers anhand von drei wählbaren Challenges zu testen:
a) Zwei-Phasen-Challenge,
b) Ein-Phasen-Challenge,
c) Instant-Challenge.
7.2 Jede TRONEXO Challenge hat ihre eigenen Programmregeln, welche die konkreten Bedingungen für ihren Ablauf und ihren erfolgreichen Abschluss festlegen.
Die Programmregeln können insbesondere die Höhe des virtuellen Kapitals, das Gewinnziel, den Maximalen Tagesverlust, den Maximalen Verlust, die Mindesthandelstage, den Handelszeitraum, die Konsistenzregel, die Auszahlungsquote, die Auszahlungsbedingungen, Handelslimits und sonstige Parameter des jeweiligen Programms festlegen.
Für die konkret bestellte TRONEXO Challenge gelten die gemäß Artikel 2.6 und 2.15 dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen maßgeblichen Programmregeln.
7.3 Die Gebühr für die TRONEXO Challenge stellt eine Vergütung für die Bereitstellung des Zugangs zur simulierten Handelsumgebung und zu den damit verbundenen Diensten dar. Die Gebühr stellt weder eine Anlage noch eine Einlage, eine Vorauszahlung oder eine sonstige Form eines Finanzinstruments dar und wird nicht erstattet, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist.
7.4 Der Anbieter ist berechtigt, die Aktivierung einer TRONEXO Challenge abzulehnen, insbesondere wenn der Verdacht eines Verstoßes gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die AML/KYC-Regeln oder Sanktionsbeschränkungen oder der Verdacht eines Missbrauchs der Dienste besteht.
a) Zwei-Phasen-Challenge
7.5 Die Zwei-Phasen-Challenge ist die Grundform der TRONEXO Challenge und besteht aus zwei aufeinanderfolgenden Verifizierungsphasen, in denen der Nutzer Zugang zu einem Handelskonto mit fiktiven Mitteln erhält.
7.6 Die für die einzelnen Phasen der Zwei-Phasen-Challenge geltenden Bedingungen, einschließlich der Bedingungen für deren erfolgreichen Abschluss und den Übergang zwischen den Phasen sowie der jeweiligen Handels- und Leistungsparameter, werden durch die für den konkret bestellten Dienst geltenden Programmregeln bestimmt. Der Nutzer ist verpflichtet, die in diesen Programmregeln festgelegten Parameter und Limits während der gesamten jeweiligen Phase einzuhalten.
7.7 Erfüllt der Nutzer alle Bedingungen der ersten Phase der Zwei-Phasen-Challenge, gelangt er automatisch in die zweite Phase. Beim Wechsel zwischen den Phasen wird der Kontostand des Handelskontos stets auf den Anfangsbetrag des fiktiven Kapitals zurückgesetzt.
7.8 Erfüllt der Nutzer in einer Phase der Zwei-Phasen-Challenge eine Bedingung nicht – insbesondere das Gewinnziel, den Maximalen Tagesverlust, den Maximalen Verlust, die Mindesthandelstage oder eine sonstige auf der Website, im Nutzerkonto oder in den Regeln des jeweiligen Programms festgelegte Bedingung –, endet die betreffende TRONEXO Challenge, und der Nutzer hat keinen Anspruch auf Rückerstattung der gezahlten Gebühr, auf Wiederholung der Phase oder auf Übergang in die nächste Phase, sofern der Anbieter nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt.
Der erfolgreiche Abschluss der Zwei-Phasen-Challenge ist lediglich eine der Voraussetzungen für den möglichen Eintritt in den TRONEXO Trader Modus. Der bloße Abschluss der Zwei-Phasen-Challenge berechtigt den Nutzer nicht zu einer Auszahlung, einer Abhebung, der Aktivierung eines TRONEXO Accounts oder einem sonstigen Vorteil, sofern nicht auch die übrigen in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, dem Kooperationsvertrag oder den Regeln des jeweiligen Programms festgelegten Bedingungen erfüllt sind.
Bis alle relevanten Bedingungen erfüllt sind, ist der Nutzer möglicherweise technisch nicht in der Lage, in den TRONEXO Trader Modus einzutreten, Zugang zu einem TRONEXO Account zu erhalten oder das Auszahlungsantragsverfahren einzuleiten. In einem solchen Fall liegt keine Ablehnung des Auszahlungsantrags vor, sondern lediglich die Nichterfüllung der Voraussetzungen, die für den Zugang zum nachfolgenden Modus oder zum jeweiligen Verfahren erforderlich sind.
7.9 Nach erfolgreichem Abschluss beider Phasen der Zwei-Phasen-Challenge wird das Handelskonto zurückgesetzt. Der Nutzer erhält eine Benachrichtigung über die Erfüllung der Bedingungen und eine Aufforderung zum Abschluss eines Kooperationsvertrags für den TRONEXO Trader Modus. Bis zum Abschluss des Kooperationsvertrags kann der Zugang zum nachfolgenden Konto oder zum TRONEXO Trader Modus technisch eingeschränkt, ausgesetzt oder eingefroren sein.
Der Zugang zum Programm TRONEXO Trader, die Aktivierung des TRONEXO Accounts und die Möglichkeit, eine Auszahlung zu beantragen, sind erst nach Abschluss des Kooperationsvertrags und nach Erfüllung der weiteren vom Anbieter festgelegten Bedingungen möglich. Ohne Abschluss des Kooperationsvertrags hat der Nutzer keinerlei Anspruch in Bezug auf das Programm TRONEXO Trader.
b) Ein-Phasen-Challenge
7.10 Die Ein-Phasen-Challenge ist eine Art des Dienstes TRONEXO Challenge, die aus einer einzigen Verifizierungsphase besteht. In deren Rahmen erhält der Nutzer Zugang zu einem Handelskonto mit fiktiven Mitteln, auf dem es sein Ziel ist, unter Einhaltung aller festgelegten Limits des Risikomanagements ein festgelegtes Ziel für den Gewinn („Gewinnziel“) zu erreichen.
7.11 Die für die Ein-Phasen-Challenge geltenden Bedingungen, einschließlich der Bedingungen für deren erfolgreichen Abschluss sowie der jeweiligen Handels- und Leistungsparameter, werden durch die für den konkret bestellten Dienst geltenden Programmregeln bestimmt. Der Nutzer ist verpflichtet, die in diesen Programmregeln festgelegten Parameter und Limits während der gesamten Ein-Phasen-Challenge einzuhalten.
7.12 Erfüllt der Nutzer eine Bedingung einer Ein-Phasen-Challenge nicht, insbesondere das Gewinnziel, den Maximalen Tagesverlust, den Maximalen Verlust, die Mindesthandelstage oder eine sonstige auf der Website, im Nutzerkonto oder in den Regeln des jeweiligen Programms festgelegte Bedingung, endet die betreffende Ein-Phasen-Challenge, und der Nutzer hat keinen Anspruch auf Rückerstattung der gezahlten Gebühr, auf Wiederholung der Challenge oder auf Eintritt in den TRONEXO Trader Modus, sofern der Anbieter nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt.
Der erfolgreiche Abschluss einer Ein-Phasen-Challenge ist lediglich eine der Voraussetzungen für den möglichen Eintritt in den TRONEXO Trader Modus. Der bloße Abschluss einer Ein-Phasen-Challenge berechtigt den Nutzer nicht zu einer Auszahlung, einer Abhebung, der Aktivierung eines TRONEXO Accounts oder einem sonstigen Vorteil, sofern nicht auch die übrigen in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, dem Kooperationsvertrag oder den Regeln des jeweiligen Programms festgelegten Bedingungen erfüllt sind.
Bis alle relevanten Bedingungen erfüllt sind, ist der Nutzer möglicherweise technisch nicht in der Lage, in den TRONEXO Trader Modus einzutreten, Zugang zu einem TRONEXO Account zu erhalten oder das Auszahlungsantragsverfahren einzuleiten.
Während der Phase der TRONEXO Challenge im Sinne dieses Artikels entsteht kein Anspruch auf eine Auszahlung, und es kann kein Auszahlungsantrag eingereicht werden; diese Möglichkeit steht erst mit dem Eintritt in den TRONEXO Trader Modus gemäß Artikel 7.24 zur Verfügung.
7.13 Nach erfolgreichem Abschluss der Ein-Phasen-Challenge erhält der Nutzer eine Benachrichtigung über die Erfüllung der Bedingungen und eine Aufforderung zum Abschluss eines Kooperationsvertrags für den TRONEXO Trader Modus. Bis zum Abschluss des Kooperationsvertrags kann der Zugang zum zugehörigen Konto oder zum TRONEXO Trader Modus technisch eingeschränkt, ausgesetzt oder eingefroren sein. Ohne Abschluss des Kooperationsvertrags hat der Nutzer keinen Anspruch auf die Aktivierung des TRONEXO Accounts, auf die Möglichkeit, eine Auszahlung zu beantragen, oder auf sonstige Vorteile im Zusammenhang mit dem Programm TRONEXO Trader.
c) Instant-Challenge
7.14 Die TRONEXO Instant Challenge ist eine besondere Art des Dienstes TRONEXO Challenge, die keine Verifizierungsphase umfasst. Nach Erfüllung der Aktivierungsbedingungen erhält der Nutzer unmittelbar Zugang zu seinem TRONEXO Account, d. h. zu der zugehörigen simulierten Umgebung im TRONEXO Trader Modus, die sich von dem während der Phase der TRONEXO Challenge verwendeten Handelskonto unterscheidet. Der Anbieter ist berechtigt, auf die TRONEXO Instant Challenge strengere Kontroll-, Überwachungs- und Genehmigungsmechanismen anzuwenden als auf andere Arten von Challenges.
7.15 Da die Instant-Challenge dem Nutzer den unmittelbaren Zugang zum TRONEXO Trader Modus ohne Abschluss der Verifizierungsphase ermöglicht, ist der Abschluss eines Kooperationsvertrags für den TRONEXO Trader Modus eine Voraussetzung für die Aktivierung des TRONEXO Accounts und die Ermöglichung der Tätigkeit in diesem Modus. Der Anbieter ist berechtigt, den Abschluss eines Kooperationsvertrags bereits vor dem Kauf der TRONEXO Instant Challenge oder vor der Aktivierung des TRONEXO Accounts zu verlangen.
7.16 Ohne Abschluss des Kooperationsvertrags:
a) wird der TRONEXO Account nicht aktiviert;
b) ist es dem Nutzer nicht gestattet, den TRONEXO Trader Modus zu nutzen;
c) ist der Nutzer technisch nicht in der Lage, eine Auszahlung zu beantragen;
d) hat der Nutzer keinen Anspruch auf eine Auszahlung oder auf eine sonstige Form der Vergütung.
7.17 Mit dem Abschluss des Kooperationsvertrags nimmt der Nutzer ausdrücklich zur Kenntnis und erklärt sich damit einverstanden, dass:
a) sämtliche Tätigkeiten ausschließlich in einer simulierten Umgebung unter Verwendung fiktiver Mittel stattfinden;
b) der TRONEXO Account weder ein Anlagekonto noch ein Zahlungskonto noch ein Konto mit echten Geldern ist;
c) eine Auszahlung einen internen Buchungsvorgang und eine etwaige vertragliche Vergütung gemäß diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen und dem Kooperationsvertrag darstellt und weder einen Anlageertrag noch einen Anteil an tatsächlichen Gewinnen oder einen Ertrag aus dem Handel an Finanzmärkten darstellt;
d) die Zusammenarbeit durch den Kooperationsvertrag, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen und sonstige vom Anbieter festgelegte Regeln geregelt wird.
7.18 Schließt der Nutzer den Kooperationsvertrag nicht innerhalb der vom Anbieter festgelegten Frist ab, wird der TRONEXO Account nicht aktiviert oder kann technisch ausgesetzt oder eingefroren bleiben. In einem solchen Fall hat der Nutzer keinen Anspruch auf eine Auszahlung oder einen sonstigen Vorteil im Zusammenhang mit dem Programm TRONEXO Trader. Die gezahlte Gebühr wird nicht erstattet, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist.
7.19 Die konkreten Bedingungen für die TRONEXO Instant Challenge, einschließlich der Handels- und Leistungslimits, einer etwaigen Mindestanzahl an Handelstagen, der Konsistenzregel, der Auszahlungsbedingungen und sonstiger Parameter, werden durch die für den konkret bestellten Dienst geltenden Programmregeln bestimmt.
Der Nutzer ist verpflichtet, die in diesen Programmregeln festgelegten Parameter und Bedingungen während der gesamten TRONEXO Instant Challenge einzuhalten.
7.20 Die für die TRONEXO Instant Challenge geltenden Programmregeln können insbesondere die Voraussetzungen für die Berechtigung zur Beantragung einer ersten oder weiteren Auszahlung, die erforderliche Anzahl oder Art der Handelstage, Mindestleistungsanforderungen, die Auszahlungsquote, die Konsistenzregel, den Höchst- oder Mindestbetrag einer Auszahlung, zeitliche Anforderungen und sonstige Parameter in Bezug auf die Auszahlung oder den Ablauf des Programms festlegen.
7.21 Erfüllt der Nutzer eine Bedingung einer Instant-Challenge nicht, endet diese Challenge, und der Nutzer hat keinen Anspruch auf Rückerstattung der gezahlten Gebühr oder auf eine Wiederholung.
7.22 Nach Erfüllung aller Bedingungen der jeweiligen TRONEXO Challenge, dem Abschluss des Kooperationsvertrags und der Erfüllung etwaiger weiterer vom Anbieter festgelegter Aktivierungsbedingungen erhält der Nutzer Zugang zu seinem TRONEXO Account.
7.23 Im TRONEXO Trader Modus handelt der Nutzer mit virtuellem Kapital in einer Höhe, die der gewählten und erfolgreich abgeschlossenen TRONEXO Challenge oder TRONEXO Instant Challenge entspricht. Die Höhe des virtuellen Kapitals bleibt während der gesamten Dauer der TRONEXO Trader Phase unverändert und wird in Abhängigkeit von den erzielten simulierten Gewinnen oder der erzielten Auszahlung weder erhöht noch verringert.
7.24 Dem Nutzer kann im TRONEXO Trader Modus eine Auszahlung als vertragliche Vergütung gewährt werden, vorbehaltlich der Erfüllung der in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, dem Kooperationsvertrag und den für den jeweiligen Dienst geltenden Programmregeln festgelegten Bedingungen.
Die konkrete Methode zur Berechnung einer Auszahlung, die Auszahlungsquote, die anrechenbare Leistungsgrundlage, etwaige Mindest- oder Höchstbeträge, zeitliche Anforderungen und sonstige Auszahlungsparameter werden durch die Programmregeln bestimmt.
Eine Auszahlung stellt keinen Anteil am tatsächlichen oder simulierten Gewinn, keinen Anlageertrag, keinen Ertrag aus dem Handel an Finanzmärkten, keine Vergütung für Kapitalverwaltung und keine Form der Beteiligung des Nutzers am Handel mit echten Geldern dar.
7.25 Die erste Auszahlung kann insbesondere auf einen Betrag begrenzt sein, welcher der Gebühr für die erworbene Challenge entspricht, und die Möglichkeit, sie zu beantragen, kann dem Nutzer technisch erst nach Ablauf der vom Anbieter festgelegten Mindestfrist zur Verfügung gestellt werden. Bis zum Ablauf dieser Mindestfrist oder bis zur Erfüllung sonstiger betrieblicher, prüfungsbezogener oder technischer Bedingungen ist es dem Nutzer möglicherweise nicht gestattet, über sein Nutzerkonto einen Auszahlungsantrag einzuleiten.
Die fehlende Möglichkeit, einen Auszahlungsantrag einzureichen, weil die Mindestfrist noch nicht abgelaufen ist oder sonstige Bedingungen nicht erfüllt sind, stellt keine Ablehnung des eingereichten Auszahlungsantrags dar, sondern spiegelt lediglich den Umstand wider, dass die Bedingungen für die Einleitung des jeweiligen Verfahrens noch nicht erfüllt sind.
7.26 Der Nutzer ist auch im Rahmen des Programms TRONEXO Trader verpflichtet, alle in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen und im Kooperationsvertrag festgelegten Regeln einzuhalten, einschließlich der Regeln des Risikomanagements (z. B. Maximaler Tagesverlust, Maximaler Verlust, NOP, Verbot der Automatisierung, Verbot des Kopierens von Trades und verbotene Praktiken).
7.27 Ein Verstoß gegen eine der vorstehend genannten Regeln oder Grundsätze kann insbesondere Folgendes nach sich ziehen:
a) die Aufhebung oder Einschränkung des Zugangs zum TRONEXO Account;
b) die Aussetzung, Verweigerung oder Nichtausführung einer Auszahlung;
c) die Verweigerung einer Abhebung;
d) die Entfernung, Zurückbehaltung oder Stornierung von in der Wallet gehaltenen Credits, soweit dies nach diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder dem Kooperationsvertrag zulässig ist;
e) die Beendigung der Zusammenarbeit gemäß dem Kooperationsvertrag;
f) einen dauerhaften Ausschluss von der Teilnahme an anderen Programmen des Anbieters.
7.28 Der Nutzer nimmt zur Kenntnis, dass die im TRONEXO Trader Modus erzielten Ergebnisse keine Anlagetätigkeit oder Wertpapierdienstleistungen darstellen und nicht als tatsächliche Erträge an Finanzmärkten dargestellt werden dürfen. Jede öffentliche Offenlegung von Informationen über simulierte Ergebnisse muss als ein in einer simulierten Handelsumgebung erzieltes Ergebnis gekennzeichnet sein.
7.29 Im TRONEXO Trader Modus erzeugt der Nutzer Handels-, Analyse-, Leistungs- und sonstige Ergebnisse in der simulierten Umgebung, insbesondere Daten über seine Handelsaktivität, seine Handelsentscheidungen, sein Risikomanagement, die Anwendung von Handelsregeln, seine Leistung und sein Verhalten in der simulierten Umgebung.
Der Nutzer nimmt zur Kenntnis, dass diese Ergebnisse für den Anbieter einen analytischen, bewertenden, entwicklungsbezogenen, überwachungsbezogenen, edukativen, Marketing- oder sonstigen kommerziellen Wert haben können. Der Anbieter ist berechtigt, diese Ergebnisse in dem in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, dem Kooperationsvertrag und den geltenden Rechtsvorschriften festgelegten Umfang zu nutzen, insbesondere zur Bewertung von Handelsmodellen, zur Verbesserung der Dienste, zur Überwachung der Einhaltung von Regeln, zur Entwicklung interner Systeme und zur Erstellung anonymisierter oder aggregierter Analysen.
Jede Auszahlung stellt eine vertragliche Vergütung für die Bereitstellung dieser Ergebnisse und für die Gestattung ihrer Nutzung durch den Anbieter dar; sie stellt keinen Gewinnanteil, keine Handelseinkünfte, keine Anlageerträge, keine Vergütung für die Kapitalverwaltung und keine Vergütung für den Handel mit tatsächlichen finanziellen Mitteln dar.
Diese Bestimmung lässt den Schutz der personenbezogenen Daten des Nutzers nach der DSGVO und der Richtlinie zur Verarbeitung personenbezogener Daten unberührt. Enthalten Handels-, Analyse-, Leistungs- oder sonstige Ergebnisse personenbezogene Daten des Nutzers, behandelt der Anbieter diese Daten ausschließlich im Einklang mit den Datenschutzvorschriften. Die Regelung der Auszahlung gilt nicht als Verkauf personenbezogener Daten des Nutzers.
Artikel 8 – Haftungsbeschränkung und Gewährleistung
8.1 Der Nutzer nimmt zur Kenntnis, dass sämtliche vom Anbieter erbrachten Dienste, einschließlich TRONEXO Challenge, TRONEXO Trader, TRONEXO Account, der Handelsplattform, der Wallet, der Auszahlung und der Abhebung, ausschließlich in einer simulierten, edukativen, analytischen und bewertenden Umgebung durchgeführt oder bewertet werden.
Sämtliche Ergebnisse, die der Nutzer durch die Dienste erzielt, dienen ausschließlich Schulungs-, Bildungs-, Test-, Analyse- oder Bewertungszwecken und stellen weder eine Anlagetätigkeit, eine Anlageberatung, eine Vermögensverwaltung, einen tatsächlichen Handel mit Finanzinstrumenten, einen Handel mit Geldern des Nutzers oder des Anbieters noch eine Garantie für ein künftiges Ergebnis dar.
8.2 Im größtmöglichen nach den einschlägigen zwingenden gesetzlichen Bestimmungen zulässigen Umfang schließt der Anbieter ausdrücklich jegliche Gewährleistungen aus, ob ausdrücklich, stillschweigend oder gesetzlich. Dieser Ausschluss umfasst insbesondere Gewährleistungen hinsichtlich der Qualität, der Eignung für einen bestimmten Zweck, der Marktgängigkeit, der Freiheit von Rechtsmängeln, der Richtigkeit von Daten, der Verfügbarkeit der Dienste, des unterbrechungsfreien Betriebs der Handelsplattform, der Kompatibilität mit dem Gerät des Nutzers oder des Erreichens erwarteter Ergebnisse.
Der Anbieter sichert weder zu noch gewährleistet er, dass ein Teil des Dienstes, die Website, das Nutzerkonto, die Handelsplattform, die Wallet, der TRONEXO Account oder damit verbundene Systeme ohne Unterbrechung, fehlerfrei, zeitgerecht, sicher oder frei von technischen Einschränkungen funktionieren.
8.3 Der Anbieter haftet nicht für Verluste oder Schäden, ob unmittelbar oder mittelbar, beiläufig, besonders, mit Strafcharakter, als Folgeschäden oder in sonstiger Weise, einschließlich insbesondere entgangenen Gewinns, Umsatzeinbußen, entgangener Geschäftsmöglichkeiten, Datenverlusts, Sachschäden, Rufschädigung oder der Verletzung von Persönlichkeitsrechten, die sich aus der Nutzung der Dienste oder aus dem Vertrauen auf ihre Inhalte, Funktionen, Werkzeuge, simulierten Resultate, Daten, Ergebnisse, internen Bewertungen oder sonstigen über das Nutzerkonto, die Handelsplattform, die Website oder damit verbundene Systeme zur Verfügung gestellten Informationen ergeben.
8.4 Der Anbieter haftet nicht für Entscheidungen, Handlungen oder Unterlassungen des Nutzers, die auf der Grundlage von Informationen, Daten, Statistiken, simulierten Resultaten, Ergebnissen oder sonstigen über die Dienste verfügbaren Materialien getroffen werden. Der Nutzer nutzt die Dienste ausschließlich auf eigenes Risiko und nimmt zur Kenntnis, dass simulierte Ergebnisse keine Garantie, kein Versprechen und keinen Hinweis auf künftige Ergebnisse darstellen.
8.5 Der Anbieter haftet nicht für die Verfügbarkeit, Funktionsfähigkeit, Richtigkeit, Geschwindigkeit, Kontinuität, Sicherheit oder sonstige technische Parameter von Diensten, Systemen, Daten, Anwendungen, Handelsplattformen, Zahlungsmethoden, Zahlungsdienstleistern, Marktdatenanbietern, Verifizierungswerkzeugen, Kommunikationswerkzeugen oder sonstigen Diensten Dritter, die im Zusammenhang mit den Diensten genutzt werden.
Ein Ausfall, ein Fehler, eine Verzögerung, eine Ungenauigkeit oder eine Einschränkung eines Systems eines Dritten berechtigt den Nutzer nicht zu Schadensersatz, einer Entschädigung, einer Rückerstattung, einer Verlängerung des Handelszeitraums, einer Auszahlung, einer Abhebung oder einer sonstigen Form der Leistung, sofern der Anbieter nicht ausdrücklich etwas anderes entscheidet.
8.6 Der Anbieter haftet ferner nicht für die Nichterbringung oder Nichtverfügbarkeit erworbener Dienste, wenn diese infolge außergewöhnlicher Ereignisse eintritt, die außerhalb seiner Kontrolle liegen. Dazu gehören insbesondere technische oder betriebliche Störungen außerhalb seiner Kontrolle sowie Fälle höherer Gewalt wie Naturkatastrophen, bewaffnete Konflikte, Aufstände, Pandemien, Gefahren für eine große Zahl von Menschen oder von staatlichen oder internationalen Behörden verhängte Maßnahmen.
8.7 Der Anbieter übernimmt keine Garantie für künftige Erträge, die Erzielung von Gewinnen oder den Erfolg beim Handel an realen Finanzmärkten. Der Nutzer handelt ausschließlich auf eigenes Risiko und ist sich bewusst, dass in einer simulierten Umgebung erzielte Ergebnisse nicht mit realen Marktbedingungen vergleichbar sind. Der Anbieter haftet weder für Verluste, die im Zusammenhang mit dem Handel des Nutzers auf seinen eigenen Live-Konten entstehen, noch für Entscheidungen, die der Nutzer auf der Grundlage der während der TRONEXO Challenge erzielten Ergebnisse oder gewonnenen Erfahrungen trifft.
8.8 Der Anbieter haftet nicht für Verzögerungen bei der Bearbeitung einer Auszahlung oder Abhebung, wenn diese Verzögerung durch die Überprüfung der Einhaltung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen, AML-Maßnahmen, technische Komplikationen oder haftungsausschließende Umstände (z. B. höhere Gewalt, Netzwerkausfall, Cyberangriff usw.) verursacht wird.
8.9 Der Nutzer nimmt zur Kenntnis, dass der tatsächliche Handel an Finanzmärkten außerhalb der Dienste des Anbieters mit erheblichen Risiken verbunden sein kann, einschließlich des Risikos, das eingesetzte Kapital zu verlieren. Die Dienste des Anbieters stellen jedoch keinen tatsächlichen Handel, keine Wertpapierdienstleistung und keine Anlageberatung dar, und der simulierte Handel im Rahmen der Dienste ist weder als Ertragsgarantie noch als Anleitung für den tatsächlichen Handel oder als Empfehlung in Bezug auf Anlageentscheidungen gedacht.
8.10 Der Nutzer nimmt zur Kenntnis, dass die Entscheidung des Anbieters über die Erfüllung oder Nichterfüllung der Bedingungen des Programms, die Gewährung oder Nichtgewährung einer Auszahlung, die Genehmigung oder Ablehnung einer Abhebung, die Sperrung einer Wallet, die Einschränkung des Zugangs zu den Diensten, die Stornierung von Ergebnissen, die Deaktivierung eines Handelskontos oder TRONEXO Accounts oder die Beendigung des Vertragsverhältnisses auf der Grundlage einer internen Beurteilung verfügbarer Handels-, technischer, Verhaltens-, Identifikations-, Sicherheits- und Compliance-Daten getroffen werden kann.
Wird eine solche Entscheidung im Einklang mit diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, dem Kooperationsvertrag oder den internen Regeln des Anbieters getroffen, hat der Nutzer keinen Anspruch auf Schadensersatz, entgangenen Gewinn, Entschädigung, eine Rückerstattung oder eine sonstige Form der Zahlung, sofern zwingende gesetzliche Bestimmungen nichts anderes vorsehen.
Artikel 9 – Reklamationen und Beschwerdebearbeitung
9.1 Der Nutzer ist berechtigt, eine Reklamation oder Beschwerde einzureichen, wenn er der Auffassung ist, dass der Dienst nicht im Einklang mit diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen erbracht wurde, dass auf Seiten des Anbieters ein technischer Fehler aufgetreten ist, der die Funktionsfähigkeit des Nutzerkontos, der Handelsplattform, des Handelskontos, des TRONEXO Accounts oder der Wallet nachweislich beeinträchtigt hat, oder dass Tatsachen im Zusammenhang mit einer Auszahlung, einer Abhebung, einer Einschränkung des Zugangs zu den Diensten oder einer sonstigen vom Anbieter ergriffenen Maßnahme unzutreffend beurteilt wurden.
9.2 Eine Reklamation ist schriftlich über das auf der Website verfügbare Kontaktformular oder an die Support-E-Mail-Adresse des Anbieters einzureichen. Die Reklamation muss Folgendes enthalten:
a) die Identifikation des Nutzers (Name, im Nutzerkonto registrierte E-Mail-Adresse);
b) eine Beschreibung des beanstandeten Ereignisses oder Problems;
c) Datum und Uhrzeit des Vorfalls;
d) etwaige Anlagen oder Nachweise (z. B. Screenshot, Transaktionsaufzeichnung, Bestätigung der Plattform).
9.3 Der Anbieter ist berechtigt, vom Nutzer zusätzliche Informationen oder Nachweise anzufordern, wenn dies zur Beurteilung der Reklamation erforderlich ist. Der Nutzer ist verpflichtet, diese Informationen unverzüglich bereitzustellen.
9.4 Die Reklamation wird innerhalb von 30 Tagen nach ihrem Eingang erledigt, sofern in komplexen Fällen nichts anderes bestimmt ist. Der Nutzer wird über das Ergebnis über die in seinem Nutzerkonto angegebene E-Mail-Adresse informiert.
9.5 Betrifft eine Reklamation eine Auszahlung, eine Abhebung oder in der Wallet gehaltene Credits, ist der Nutzer verpflichtet, die konkreten Gründe anzugeben, aus denen er das Vorgehen des Anbieters für unrichtig hält, und Nachweise dafür vorzulegen, dass die in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, dem Kooperationsvertrag oder den Regeln des jeweiligen Programms festgelegten Bedingungen erfüllt wurden.
9.6 Wird eine Reklamation in Bezug auf eine Auszahlung, eine Abhebung oder in der Wallet erfasste Credits als berechtigt angesehen, ergreift der Anbieter geeignete Abhilfemaßnahmen, insbesondere eine erneute interne Beurteilung des Antrags, eine Berichtigung der Aufzeichnungen, die Wiederherstellung der Möglichkeit, einen Antrag einzureichen, oder sonstige Maßnahmen, die der Art des festgestellten Fehlers angemessen sind.
9.7 Wurde ein Nutzerkonto wegen des Verdachts eines Regelverstoßes gesperrt oder beendet, kann der Nutzer innerhalb von 7 Tagen nach der Benachrichtigung eine Überprüfung beantragen. Der Antrag auf Überprüfung muss eine Darlegung der Gründe enthalten, aus denen der Nutzer die Maßnahme für ungerechtfertigt hält, sowie etwaige Nachweise dafür, dass kein Regelverstoß vorliegt.
9.8 Der Anbieter überprüft die Entscheidung innerhalb von 30 Tagen und kann:
a) die ursprüngliche Entscheidung bestätigen;
b) die Sanktion aufheben oder abmildern;
c) das Konto des Nutzers wiederherstellen, wenn er feststellt, dass kein Regelverstoß vorliegt.
9.9 Der Anbieter ist berechtigt, die Bearbeitung einer Reklamation abzulehnen, wenn sie anonym, unvollständig, wiederholt ohne neue Tatsachen oder in offensichtlich missbräuchlicher Weise eingereicht wird.
9.10 Ist der Nutzer mit der Art und Weise der Bearbeitung der Reklamation nicht zufrieden, kann er sich an die zuständige Aufsichtsbehörde oder an eine Stelle zur alternativen Streitbeilegung wenden; der Anbieter informiert den Nutzer in seiner Antwort auf die Reklamation über diese Möglichkeit.
9.11 Ist der Nutzer ein Verbraucher und wurde der Vertrag im Fernabsatz geschlossen, hat er das Recht, den Vertrag innerhalb von vierzehn (14) Tagen ab dem Tag seines Abschlusses zu widerrufen, sofern gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.
Verlangt der Nutzer den Zugang zum Dienst und den Beginn seiner Erbringung vor Ablauf der Widerrufsfrist, verlangt er ausdrücklich und erklärt sich damit einverstanden, dass der Anbieter mit der Erbringung des Dienstes unmittelbar nach Abschluss des Vertrags und Zahlung der betreffenden Gebühr beginnt.
Widerruft der Nutzer den Vertrag, nachdem mit der Erbringung des Dienstes begonnen wurde, jedoch bevor dieser vollständig erbracht wurde, ist er verpflichtet, dem Anbieter einen anteiligen Teil des Preises zu zahlen, der dem Umfang der bis zum Zeitpunkt des Widerrufs des Vertrags erbrachten Leistung entspricht, sofern die gesetzlich festgelegten Voraussetzungen für die Entstehung eines solchen Anspruchs erfüllt sind.
Das Recht des Nutzers, den Vertrag zu widerrufen, erlischt mit der vollständigen Erbringung des Dienstes, sofern mit der Erbringung des Dienstes vor Ablauf der Widerrufsfrist auf der Grundlage des vorherigen ausdrücklichen Verlangens oder der vorherigen ausdrücklichen Zustimmung des Nutzers begonnen wurde und der Nutzer vor Abschluss des Vertrags darüber informiert wurde, dass sein Recht, den Vertrag zu widerrufen, mit der vollständigen Erbringung des Dienstes erlischt.
Werden im Rahmen der Dienste gesondert digitale Inhalte bereitgestellt, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, kann das Recht des Nutzers, den Vertrag über die Bereitstellung solcher digitaler Inhalte zu widerrufen, mit dem Beginn ihrer Bereitstellung erlöschen, jedoch nur, wenn der Nutzer vorab ausdrücklich zugestimmt hat, dass mit der Erfüllung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, ausdrücklich zur Kenntnis genommen hat, dass er dadurch sein Recht verliert, den Vertrag zu widerrufen, und die übrigen gesetzlich festgelegten Voraussetzungen erfüllt sind.
Diese Bestimmung berührt weder die Rechte des Nutzers aus mangelhafter Leistung noch sein Recht, eine Reklamation einzureichen, wenn der Dienst nicht im Einklang mit dem Vertrag, diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder zwingenden gesetzlichen Bestimmungen erbracht wurde.
Artikel 10 – Nutzung der Website, der Dienste und der Inhalte
10.1 Der Nutzer verpflichtet sich, die Website, das Nutzerkonto, die Handelsplattform, das Handelskonto, den TRONEXO Account, die Wallet und sämtliche Dienste ausschließlich im Einklang mit diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, dem Gesetz und dem Zweck, für den sie bestimmt sind, zu nutzen. Es ist untersagt, die Dienste in einer Weise zu nutzen, die dem Anbieter, anderen Nutzern, den Vertragspartnern des Anbieters oder Dritten Schaden zufügen könnte.
10.2 Sämtliche auf der Website, im Nutzerkonto oder im Zusammenhang mit den Diensten veröffentlichten Inhalte (insbesondere Texte, grafische Elemente, Logos, Marken, Software, Simulationssysteme, Daten, Algorithmen und Handelsregeln) sind durch das Urheberrecht oder sonstige Rechte des geistigen Eigentums des Anbieters oder seiner Vertragspartner geschützt.
10.3 Der Nutzer ist nicht berechtigt:
a) die Software, Systeme, Daten oder Inhalte des Anbieters zu kopieren, zu verändern, zu analysieren, zu disassemblieren, zu dekompilieren, einem Reverse Engineering zu unterziehen, zu übermitteln oder auf sonstige Weise zu vervielfältigen;
b) automatisierte Systeme, Bots, Scraper, Crawler, Skripte oder sonstige Werkzeuge zu verwenden, um Daten von der Website, dem Nutzerkonto, der Handelsplattform, dem Handelskonto, dem TRONEXO Account oder der Wallet zu erheben;
c) die Inhalte, Handelsregeln, Daten, Statistiken, Berichte, Ergebnisse aus der simulierten Umgebung, Ausführungsinformationen, Programmergebnisse oder sonstige über die Dienste erlangte Informationen ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Anbieters für kommerzielle Zwecke, zur Weiterverbreitung, zur Präsentation, für Signaldienste, zur Kontoverwaltung, zur Schulung Dritter oder zu einer sonstigen Nutzung außerhalb des Systems des Anbieters zu verwenden;
d) zu versuchen, technische Maßnahmen, Schutzvorkehrungen, geografische Beschränkungen, Zugangsbeschränkungen oder sonstige Sicherheitsmerkmale zu umgehen;
e) die Marken, das Logo, den Namen, die Bezeichnungen, die Domains oder sonstige Kennzeichen von TRONEXO oder des Anbieters zu missbrauchen.
10.4 Der Nutzer hat jegliches Verhalten zu unterlassen, das die Sicherheit des Systems, die Funktionsfähigkeit der Website, des Nutzerkontos, der Handelsplattform, des Handelskontos, des TRONEXO Accounts, der Wallet oder die Integrität der Daten des Anbieters stören oder gefährden könnte, einschließlich Versuchen eines unbefugten Zugriffs, der Datenmanipulation, unbefugter Sicherheitstests, der Umgehung technischer Beschränkungen oder des Missbrauchs von Systemfunktionen.
10.5 Es ist untersagt, geografische oder technische Beschränkungen des Zugangs zu den Inhalten oder Diensten zu umgehen.
10.6 Der Nutzer ist nicht berechtigt, Dritten Zugang zu seinem Nutzerkonto, seiner Handelsplattform, seinem Handelskonto, seinem TRONEXO Account oder seiner Wallet zu gewähren oder seine Anmeldedaten weiterzugeben. Ein solches Verhalten gilt als schwerwiegender Verstoß gegen diese AGB und kann zur sofortigen Einschränkung oder Beendigung des Zugangs zu den Diensten führen, ohne Anspruch auf eine Rückerstattung, eine Auszahlung, eine Abhebung oder eine sonstige Zahlung.
10.7 Der Anbieter behält sich das Recht vor, die Nutzung der Website und der Dienste zum Schutz des Systems, zur Verbesserung der Dienstqualität und zur Verhinderung von Missbrauch zu überwachen. Diese Überwachung erfolgt im Einklang mit den Datenschutzvorschriften und im erforderlichen Umfang.
10.8 Verstößt der Nutzer gegen die in diesem Artikel festgelegten Nutzungsregeln, ist der Anbieter berechtigt, ohne vorherige Ankündigung:
a) den Zugang des Nutzers zur Website, zum Nutzerkonto, zur Handelsplattform, zum Handelskonto, zum TRONEXO Account, zur Wallet oder zu einem sonstigen Teil der Dienste einzuschränken oder zu sperren;
b) Inhalte, Daten, Ergebnisse oder Zugänge zu entfernen oder zu deaktivieren, die gegen diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen verstoßen;
c) eine Auszahlung auszusetzen, eine Abhebung abzulehnen oder in der Wallet gehaltene Credits zu entfernen, soweit dies nach diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder dem Kooperationsvertrag zulässig ist;
d) ein Nutzerkonto zu löschen, ohne dass ein Anspruch auf Rückerstattung von Gebühren, Auszahlungen, Abhebungen oder sonstigen Zahlungen besteht;
e) vom Nutzer Schadensersatz zu verlangen oder sonstige rechtliche oder technische Maßnahmen zum Schutz seiner Rechte zu ergreifen.
10.9 Jede unbefugte Nutzung von Inhalten, des TRONEXO-Systems, von Daten oder Software kann als Verletzung von Rechten des geistigen Eigentums angesehen werden und zur Geltendmachung von Schadensersatz oder zur Einleitung rechtlicher Schritte gegen den Nutzer führen.
10.10 Der Nutzer erklärt sich damit einverstanden, dass der Anbieter seine Handelsergebnisse, seine Platzierung oder seine Teilnahme an Programmen (z. B. LFTB) in anonymisierter Form zu Marketing- und Informationszwecken veröffentlichen darf. Sollte es erforderlich sein, einen vollständigen Namen oder eine sonstige Kennung offenzulegen, holt der Anbieter vorab die Einwilligung des Nutzers ein.
10.11 Der Anbieter ist jederzeit berechtigt, den Anbieter der Handelsplattform, der Liquidität, der Datenquellen oder sonstiger technischer Lösungen zu wechseln. Ein solcher Wechsel berührt die Laufzeit des Vertrags nicht und berechtigt den Nutzer nicht zu einer Rückerstattung der Gebühr.
Artikel 11 – Schutz personenbezogener Daten und Datenverarbeitung
11.1 Der Anbieter verarbeitet die personenbezogenen Daten des Nutzers im Einklang mit den geltenden Rechtsvorschriften, insbesondere der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates (nachfolgend die „DSGVO“) und dem Gesetz Nr. 110/2019 Slg. über die Verarbeitung personenbezogener Daten.
11.2 Personenbezogene Daten werden in dem Umfang verarbeitet, der erforderlich ist für die Erfüllung des Vertragsverhältnisses zwischen dem Anbieter und dem Nutzer, die Gewährleistung des Betriebs des TRONEXO-Systems, die Verwaltung des Nutzerkontos, der Handelsplattform, des Handelskontos, des TRONEXO Accounts und der Wallet, die Bewertung der Tätigkeit des Nutzers in einer simulierten Umgebung, die Beurteilung der Voraussetzungen für eine Auszahlung, die Bearbeitung von Abhebungsanträgen, die Überprüfung der Identität, die Durchführung von KYC/AML-Prüfungen, Sanktionsprüfungen und Prüfungen der Rechtsordnung, die Betrugsprävention, den Systemschutz und die Erfüllung der gesetzlichen Pflichten des Anbieters.
11.3 Zu den vom Anbieter verarbeiteten personenbezogenen Daten und sonstigen Daten gehören insbesondere:
a) Identifikationsdaten, insbesondere Vorname, Nachname, Nutzer-ID und gegebenenfalls in Ausweisdokumenten enthaltene Daten;
b) Kontaktdaten, insbesondere E-Mail-Adresse, Telefonnummer und Anschrift;
c) Daten zu Bestellungen, Zahlungen, Gebühren, der Wallet, Credits, Auszahlungen und Abhebungen;
d) Daten über die Tätigkeit des Nutzers in der simulierten Umgebung, einschließlich Daten über die Handelsaktivität, Handelsanweisungen, Positionen, Ergebnisse, die Nutzung von Limits, das Risikomanagement und sonstige Leistungs- oder Analysedaten;
e) technische Daten, insbesondere IP-Adresse, Gerätetyp, Gerätekennungen, Geräte-Fingerprinting, Geolokalisierungsdaten, Anmeldezeiten, Zugriffsprotokolle, Verbindungsmetadaten und Daten darüber, wie die Dienste genutzt werden;
f) Verhaltens-, Sicherheits- und Compliance-Daten, die bei internen Beurteilungen der Einhaltung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen, der Programmregeln, der verbotenen Praktiken und der internen Standards des Anbieters durch den Nutzer entstehen;
g) gegebenenfalls sonstige Daten, die zur Erfüllung der vertraglichen, gesetzlichen, steuerlichen, buchhalterischen, sicherheitsbezogenen oder Compliance-Pflichten des Anbieters erforderlich sind.
11.4 Zweck der Verarbeitung personenbezogener Daten ist insbesondere:
a) die Verwaltung des Nutzerkontos und die Gewährleistung des Zugangs zu den Diensten;
b) der Betrieb, die Wartung, die Sicherheit und die Weiterentwicklung der Website, des Nutzerkontos, der Handelsplattform, des Handelskontos, des TRONEXO Accounts und der Wallet;
c) die Bewertung der Tätigkeit des Nutzers in einer simulierten Umgebung, die Überprüfung der Einhaltung der Bedingungen des Programms, die Beurteilung verbotener Praktiken und die Durchführung interner Beurteilungen des Anspruchs auf eine Auszahlung;
d) die Bearbeitung von Abhebungsanträgen, die Überprüfung der Identität, die Durchführung von KYC/AML-Prüfungen, Sanktionsprüfungen und Prüfungen der Rechtsordnung sowie die Verhinderung des Missbrauchs der Dienste;
e) die Führung von Buchhaltungs-, Steuer- und Vertragsunterlagen;
f) die Kommunikation mit dem Nutzer, die Bearbeitung von Reklamationen, Beschwerden, Sicherheitsvorfällen und Streitigkeiten;
g) der Schutz der Rechte und berechtigten Interessen des Anbieters, anderer Nutzer, von Vertragspartnern und Dritten;
h) Marketingkommunikation, sofern der Nutzer seine Einwilligung erteilt hat oder soweit dies gesetzlich zulässig ist.
11.5 Personenbezogene Daten werden für die Dauer des Vertragsverhältnisses und für den Zeitraum aufbewahrt, der zum Schutz der Rechte des Anbieters und zur Erfüllung gesetzlicher Pflichten erforderlich ist. Nach Ablauf dieses Zeitraums werden die Daten sicher gelöscht oder anonymisiert.
11.6 Der Anbieter kann die Verarbeitung personenbezogener Daten Dritten (sog. „Auftragsverarbeitern“) übertragen, die in seinem Auftrag technische, administrative oder buchhalterische Unterstützung leisten. Diese Stellen verarbeiten die Daten ausschließlich nach den Weisungen des Anbieters und im Einklang mit dem geschlossenen Vertrag über die Verarbeitung personenbezogener Daten.
11.7 Der Nutzer hat das Recht:
a) auf Auskunft über seine personenbezogenen Daten;
b) auf Berichtigung oder Vervollständigung unrichtiger Daten;
c) auf Löschung („Recht auf Vergessenwerden“);
d) auf Einschränkung der Verarbeitung;
e) auf Datenübertragbarkeit;
f) auf Widerspruch gegen die Verarbeitung;
g) auf Beschwerde bei der Datenschutzaufsichtsbehörde, dem Amt für den Schutz personenbezogener Daten.
11.8 Der Nutzer kann seine Einwilligung in die Verarbeitung von Daten zu Marketingzwecken jederzeit über die Support-E-Mail-Adresse oder über sein Nutzerkonto widerrufen.
11.9 Der Anbieter setzt geeignete technische und organisatorische Maßnahmen ein, um personenbezogene Daten vor unbefugtem Zugriff, Verlust oder Missbrauch zu schützen. Der Zugriff auf die Daten ist auf befugte Personen beschränkt, die einer Verschwiegenheitspflicht unterliegen.
11.10 Der Nutzer nimmt zur Kenntnis, dass der Anbieter zum Zweck des Systemschutzes, der Verhinderung von Missbrauch der Dienste, der Überwachung der Einhaltung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen, der Beurteilung verbotener Praktiken, der Bewertung von Auszahlungen, der Bearbeitung von Abhebungen und der Führung von Audit-Aufzeichnungen Daten über die Tätigkeit des Nutzers in einer simulierten Umgebung, Handelsanweisungen, Zugangspunkte, IP-Adressen, Geräte, Geolokalisierungsdaten, Anmeldezeiten, technische Protokolle, Handelsmetadaten und sonstige damit zusammenhängende Daten verarbeiten kann.
Diese Daten können insbesondere für interne Sicherheits-, technische, Compliance-, Analyse- und Auditzwecke verwendet werden, einschließlich der Beurteilung, ob das Verhalten des Nutzers mit diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, den Programmregeln und den internen Standards des Anbieters im Einklang steht.
11.11 Ausführliche Informationen über die Verarbeitung personenbezogener Daten, ihre Zwecke und ihren Umfang sind im Dokument „Richtlinie zur Verarbeitung personenbezogener Daten“ enthalten, das auf der Website des Anbieters verfügbar ist.
Artikel 12 – Partnerprogramm
12.1 Der Anbieter betreibt das TRONEXO-Partnerprogramm (nachfolgend das „Partnerprogramm“), das es Nutzern ermöglicht, Prämien für die Empfehlung von TRONEXO-Diensten an andere Personen zu erhalten, und zwar in Form von Provisionen auf von diesen Personen aufgegebene Bestellungen oder gezahlte Gebühren.
12.2 Das Partnerprogramm ist eine Marketingpartnerschaft. Es stellt keine Anlage-, Makler- oder Handelstätigkeit im Sinne der Rechtsvorschriften über die Geschäftstätigkeit auf dem Kapitalmarkt dar.
12.3 Teilnehmer am Partnerprogramm kann jeder Nutzer werden, der über ein aktives Nutzerkonto verfügt und den auf der Website veröffentlichten Bedingungen des Partnerprogramms zustimmt. Der Anbieter ist berechtigt, weitere Aufnahmekriterien oder ein Genehmigungsverfahren festzulegen.
12.4 Jedem zugelassenen Teilnehmer wird ein eindeutiger Partnerlink oder -code zugewiesen, über den er die Dienste von TRONEXO bewerben kann.
12.5 Eine Partnerprovision ist nur dann zu zahlen, wenn eine über den Partnerlink geworbene Person eine gültige und bezahlte Bestellung des Dienstes TRONEXO Challenge oder eines anderen für Partnerprovisionen in Betracht kommenden Dienstes aufgibt.
12.6 Die Höhe der Partnerprovision wird als Prozentsatz oder als fester Betrag des vom geworbenen Nutzer gezahlten Preises des Dienstes festgelegt und richtet sich nach der aktuellen Preisliste oder den auf der Website veröffentlichten Regeln des Partnerprogramms.
12.7 Nach Überprüfung der Zahlung des geworbenen Nutzers und einer Kontrolle der Einhaltung der Regeln des Partnerprogramms werden die Partnerprovisionen der Wallet des Teilnehmers am Partnerprogramm in Form von Credits gutgeschrieben. Die Gutschrift einer Provision auf die Wallet stellt keine Zahlung von Geldern dar, sondern lediglich einen internen Buchungsvorgang im System des Anbieters.
12.8 Die Abhebung der in der Wallet erfassten Partnerprovisionen erfolgt über einen Abhebungsantrag gemäß Ziffer 3 dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Der Anbieter ist berechtigt, vor der Bearbeitung einer Abhebung die Identität des Teilnehmers am Partnerprogramm, seine Berechtigung zur Vornahme einer Abhebung, die Einhaltung der Bedingungen des Partnerprogramms und die Richtigkeit der Rechnungs- oder Zahlungsangaben zu überprüfen und erforderlichenfalls weitere Prüfungen gemäß diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen durchzuführen.
12.9 Verstößt ein geworbener Nutzer gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, wird eine Gebühr erstattet, wird eine Bestellung storniert, kommt es zu einem Chargeback, wird eine Transaktion für ungültig erklärt, wird betrügerisches oder missbräuchliches Verhalten festgestellt oder tritt ein sonstiger Grund für die Stornierung oder Minderung der ursprünglich erfassten Transaktion ein, erlischt der Anspruch des Teilnehmers am Partnerprogramm auf die betreffende Provision im entsprechenden Umfang.
12.10 Der Teilnehmer am Partnerprogramm verpflichtet sich, Folgendes zu unterlassen:
a) die Dienste von TRONEXO in irreführender, unwahrer oder unethischer Weise zu bewerben;
b) ohne Zustimmung des Anbieters bezahlte Werbung für die Marke TRONEXO oder ihre Varianten zu nutzen;
c) das System der Partnerlinks zu missbrauchen (z. B. Registrierung eigener Konten über den eigenen Link, incentivierte Registrierungen usw.);
d) gegen Gesetze, Grundsätze des lauteren Marketings oder die guten Sitten zu verstoßen;
e) falsche Informationen über die Dienste, Handelsergebnisse oder Auszahlungen zu verbreiten;
f) die Dienste von TRONEXO als Wertpapierdienstleistung, Brokerdienstleistung, Kapitalverwaltung, Handel mit echten Geldern, Anlagemöglichkeit, Mittel zur Kapitalvermehrung oder als Weg zur Erzielung eines garantierten Gewinns darzustellen;
g) Behauptungen aufzustellen, die den Eindruck erwecken könnten, dass der Nutzer mit dem Kapital des Anbieters handelt, einen Anteil an Gewinnen aus realen Finanzmärkten erhält oder dass die Auszahlung einen Anlageertrag darstellt;
h) falsche, irreführende, unverhältnismäßige oder nicht überprüfte Behauptungen über die Erfolgswahrscheinlichkeit, die Höhe möglicher Prämien, die Geschwindigkeit, mit der eine Auszahlung erreicht werden kann, Handelsergebnisse, die Leistung anderer Nutzer oder die Art der Dienste aufzustellen;
i) aggressive, nötigende, unethische oder auf sonstige Weise unangemessene Werbemethoden anzuwenden, insbesondere gegenüber Personen, bei denen vernünftigerweise anzunehmen ist, dass ihnen Erfahrung mit Finanzmärkten fehlt oder dass sie besonders schutzbedürftig sind.
12.11 Ein Verstoß gegen die in diesem Artikel festgelegten Regeln kann insbesondere Folgendes nach sich ziehen:
a) die Beendigung oder Aussetzung der Teilnahme am Partnerprogramm;
b) den Verlust des Anspruchs auf noch nicht gutgeschriebene Partnerprovisionen oder auf in der Wallet gehaltene Credits;
c) die Entziehung von in der Wallet gehaltenen Credits, sofern diese im Zusammenhang mit einem Verstoß gegen die Regeln des Partnerprogramms gutgeschrieben wurden;
d) die Sperrung oder Einschränkung des Nutzerkontos;
e) die Verweigerung einer Auszahlung oder Abhebung, sofern diese mit einem Verstoß gegen diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen zusammenhängt;
f) mögliche rechtliche Schritte des Anbieters, einschließlich der Geltendmachung eines Schadensersatzanspruchs.
12.12 Der Anbieter ist berechtigt, die Regeln des Partnerprogramms, die Höhe der Provisionen, die Zahlungsweise oder die Teilnahmebedingungen jederzeit, auch ohne vorherige Ankündigung, zu ändern, wenn dies aufgrund technischer, betrieblicher oder rechtlicher Änderungen erforderlich ist.
12.13 Der Anbieter behält sich das Recht vor, die Teilnahme eines Nutzers am Partnerprogramm abzulehnen, auszusetzen oder zu beenden, bei dem er betrügerisches, manipulatives oder unethisches Verhalten vermutet.
12.14 Das Partnerprogramm kann jederzeit ausgesetzt oder beendet werden. In einem solchen Fall werden den Wallets der Teilnehmer am Partnerprogramm nur diejenigen Partnerprovisionen gutgeschrieben, die bis zum Zeitpunkt der Beendigung des Partnerprogramms vom Anbieter ordnungsgemäß anerkannt und genehmigt worden waren und für die kein Grund für ihre Stornierung, ihre Minderung, ihren Abzug oder ihre Aufrechnung nach diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen bestand.
Die Abhebung der auf diese Weise gutgeschriebenen Credits aus der Wallet unterliegt dem in Ziffer 3 dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen festgelegten regulären Abhebungsverfahren.
Artikel 13 – Beendigung des Vertragsverhältnisses und Erlöschen der Rechte des Nutzers
13.1 Der Vertrag, dessen Bestandteil diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind, wird für die Dauer des jeweiligen Dienstes oder gegebenenfalls für die Dauer des Bestehens des Nutzerkontos geschlossen, sofern sich aus der Art des konkreten Dienstes, der Bestellung, des Programms, diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder dem Kooperationsvertrag nichts anderes ergibt.
Einzelne Dienste, insbesondere TRONEXO Challenge, das Handelskonto, der TRONEXO Account, die Wallet oder der TRONEXO Trader Modus, können gesondert beendet werden, ohne dass dies zwangsläufig zur Löschung des gesamten Nutzerkontos führt, sofern der Anbieter nichts anderes entscheidet oder in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen nichts anderes bestimmt ist.
13.2 Das zwischen dem Anbieter und dem Nutzer nach diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen begründete Vertragsverhältnis endet insbesondere:
a) mit der Beendigung des Nutzerkontos;
b) durch Kündigung oder Rücktritt vom Vertrag, sofern dies nach diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder gesetzlich zulässig ist;
c) mit Ablauf des Zeitraums, für den ein konkreter Dienst vereinbart wurde;
d) mit der Erfüllung, Nichterfüllung oder Verletzung der Bedingungen einer konkreten TRONEXO Challenge oder eines sonstigen Dienstes;
e) mit der Beendigung des Kooperationsvertrags, sofern der Nutzer dem Programm TRONEXO Trader unterliegt;
f) mit der Einstellung oder Aussetzung des TRONEXO-Systems;
g) auf jede sonstige in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, im Kooperationsvertrag oder gesetzlich bestimmte Weise.
13.3 Der Nutzer ist berechtigt, jederzeit die Schließung seines Nutzerkontos zu beantragen. Der Antrag ist an die Support-E-Mail-Adresse des Anbieters zu senden oder auf eine sonstige vom Anbieter festgelegte Weise einzureichen.
13.4 Beantragt der Nutzer die Löschung seines Nutzerkontos, während er über einen aktiven Dienst verfügt, insbesondere eine aktive TRONEXO Challenge, ein Handelskonto, einen TRONEXO Account, eine Wallet oder einen offenen Antrag auf Auszahlung oder Abhebung, nimmt er zur Kenntnis, dass die Löschung des Nutzerkontos zur Beendigung des jeweiligen Dienstes, zum Verlust des Zugangs zur Handelsplattform, zum Verlust der Möglichkeit, das Programm fortzusetzen, zum Verlust der Möglichkeit, eine Auszahlung oder Abhebung zu beantragen, sowie zum Verlust sonstiger mit dem Nutzerkonto verbundener Rechte führen kann.
In einem solchen Fall wird die gezahlte Gebühr nicht erstattet, sofern in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, im Kooperationsvertrag oder in zwingenden gesetzlichen Bestimmungen nichts anderes bestimmt ist.
13.5 Der Anbieter ist berechtigt, das Vertragsverhältnis zu beenden, einen konkreten Dienst zu beenden oder ein Nutzerkonto, ein Handelskonto, einen TRONEXO Account oder eine Wallet mit sofortiger Wirkung zu löschen oder auszusetzen, wenn:
a) der Nutzer gegen diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die Regeln des Dienstes, die Regeln einer konkreten TRONEXO Challenge oder den Kooperationsvertrag verstößt;
b) der Anbieter betrügerisches, manipulatives, unethisches, missbräuchliches oder auf sonstige Weise riskantes Verhalten des Nutzers feststellt oder begründeten Verdacht darauf hat;
c) der Nutzer verbotene Handelspraktiken anwendet oder versucht, die Regeln des Programms zu umgehen;
d) der Nutzer bei der Registrierung, bei der Aufgabe einer Bestellung, bei der Verifizierung, in der Kommunikation mit dem Anbieter oder während der Nutzung der Dienste falsche, unvollständige, veraltete oder irreführende Angaben macht;
e) der Nutzer die Sicherheit des Systems, die Integrität der simulierten Umgebung, die berechtigten Interessen des Anbieters, anderer Nutzer oder von Vertragspartnern oder den Ruf des Anbieters gefährdet;
f) der Nutzer aus einer verbotenen Rechtsordnung stammt, sich in einer verbotenen Rechtsordnung aufhält, Sanktionen unterliegt oder einer sonstigen Beschränkung der Erbringung der Dienste unterliegt;
g) der Nutzer die erforderlichen Unterlagen, Erläuterungen oder Mitwirkung nicht erbringt, die für die Überprüfung der Identität, KYC/AML-Prüfungen, Sanktionsprüfungen, Prüfungen der Rechtsordnung, eine interne Beurteilung oder die Erledigung einer Reklamation erforderlich sind.
Bei der Auswahl einer konkreten Maßnahme nach dieser Bestimmung berücksichtigt der Anbieter angemessen die in Artikel 6.12 dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen festgelegten Kriterien. Das Recht des Anbieters, auch strengere Maßnahmen mit sofortiger Wirkung anzuwenden, wenn dies durch die Art oder Schwere des Verstoßes oder durch Sicherheits-, regulatorische oder sonstige relevante Risiken gerechtfertigt ist, bleibt hiervon unberührt.
13.6 Im Falle einer Beendigung, Löschung oder Aussetzung gemäß Artikel 13.5 erlischt der Anspruch des Nutzers auf Rückerstattung der Gebühr, auf die weitere Nutzung des Dienstes, auf eine Auszahlung, eine Abhebung, die Abhebung von in der Wallet gehaltenen Credits, auf Prämien aus dem Partnerprogramm oder auf eine sonstige Leistung, sofern in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, im Kooperationsvertrag oder in zwingenden gesetzlichen Bestimmungen nichts anderes bestimmt ist.
13.7 Der Anbieter ist berechtigt, ein Nutzerkonto, ein Handelskonto, einen TRONEXO Account, eine Wallet, eine Auszahlung, eine Abhebung oder einen sonstigen Teil der Dienste vorübergehend auszusetzen, wenn er begründeten Verdacht auf einen Verstoß gegen diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen hat oder wenn eine interne Prüfung der Aktivitäten des Nutzers, eine Sicherheitsprüfung, eine KYC/AML-Prüfung, eine Sanktionsprüfung, eine Prüfung der Rechtsordnung, eine Untersuchung eines technischen Fehlers, die Bearbeitung einer Reklamation oder eine sonstige Risikobeurteilung läuft. Während der Dauer der Aussetzung ist es dem Nutzer möglicherweise nicht gestattet, zu handeln, die Teilnahme am Programm fortzusetzen, eine Auszahlung zu beantragen, eine Abhebung zu beantragen oder über in der Wallet gehaltene Credits zu verfügen.
13.8 Wird ein Nutzerkonto beendet, ohne dass der Nutzer gegen diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen verstoßen hat, ist der Nutzer berechtigt, innerhalb von 30 Tagen nach der Beendigung des Nutzerkontos eine Abhebung berechtigter, in der Wallet gehaltener Credits zu beantragen, sofern diese Credits die Voraussetzungen für eine Abhebung nach diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen erfüllen und kein Grund für ihre Aussetzung, ihren Abzug, ihre Aufrechnung oder ihren Verfall besteht.
Nach ungenutztem Ablauf dieser Frist erlischt das Recht des Nutzers, eine Abhebung der in der Wallet gehaltenen Credits zu beantragen, sofern der Anbieter nichts anderes entscheidet.
Wird das Nutzerkonto wegen eines Verstoßes gegen diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen, eines Missbrauchs der Dienste, betrügerischen Verhaltens, verbotener Handelspraktiken, der Umgehung der Regeln, einer sanktionsbedingten Beschränkung oder aus einem sonstigen schwerwiegenden Grund nach diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen beendet, verfällt der Kontostand der Wallet, und sämtliche in der Wallet erfassten berechtigten Credits bleiben ohne jeglichen Anspruch auf eine Abhebung, Erstattung, Entschädigung oder eine sonstige Form der Zahlung, sofern zwingende gesetzliche Bestimmungen nichts anderes vorsehen.
13.9 Der Anbieter ist berechtigt, im gesetzlich zulässigen Umfang die entsprechende Anzahl der in der Wallet erfassten Credits abzuziehen, einzubehalten oder zu stornieren, wenn er gegenüber dem Nutzer eine fällige Forderung, einen Schadensersatzanspruch, einen Anspruch auf Rückgabe irrtümlich gutgeschriebener Credits oder einen sonstigen Anspruch hat, der im Zusammenhang mit einem Verstoß gegen diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen, den Vertrag oder die Regeln eines konkreten Programms entsteht.
13.10 Der Anbieter ist berechtigt, den Betrieb des TRONEXO-Systems, der Website, der Handelsplattform, einzelner Programme, Arten von Challenges oder sonstiger Dienste aus technischen, betrieblichen, kommerziellen, sicherheitsbezogenen, regulatorischen oder rechtlichen Gründen einzustellen, einzuschränken oder auszusetzen.
In einem solchen Fall hat der Nutzer keinen Anspruch auf Schadensersatz, entgangenen Gewinn, eine Auszahlung, eine Abhebung, eine Entschädigung, eine Verlängerung des Programms oder eine sonstige Leistung, mit Ausnahme von Diensten, die nachweislich bezahlt, aber noch nicht erbracht wurden, sofern der Anbieter oder zwingende gesetzliche Bestimmungen nichts anderes bestimmen.
13.11 Die Beendigung des Vertragsverhältnisses berührt nicht die Bestimmungen, die ihrer Natur nach dazu bestimmt sind, eine solche Beendigung zu überdauern, insbesondere die Bestimmungen über den Schutz personenbezogener Daten, die Haftung für Schäden und die Haftungsbeschränkung, das geistige Eigentum, den Markenschutz, die Vertraulichkeit von Informationen, die Aufrechnung, das Erlöschen der Rechte des Nutzers, das anwendbare Recht und die Streitbeilegung.
13.12 Der Anbieter ist berechtigt, einen konkreten aktiven Dienst, ein Handelskonto oder einen TRONEXO Account zu beenden, wenn der Nutzer während dessen Laufzeit über einen Zeitraum von 30 aufeinanderfolgenden Kalendertagen keine Transaktion und keine sonstige erforderliche Aktivität vornimmt, sofern für den konkreten Dienst auf der Website, im Nutzerkonto, auf der Handelsplattform oder im Kooperationsvertrag nichts anderes festgelegt ist.
Die Inaktivität nach dieser Bestimmung kann insbesondere zur Beendigung der jeweiligen Programmphase, zur Deaktivierung des Handelskontos oder TRONEXO Accounts, zum Verlust der Möglichkeit, den Dienst weiter zu nutzen, oder zum Verlust der Möglichkeit, eine Auszahlung zu beantragen, führen, sofern dies im Einklang mit den Regeln des konkreten Dienstes steht.
13.13 Sämtliche vor der Beendigung des Vertragsverhältnisses entstandenen Pflichten bleiben bis zu ihrer Erfüllung in Kraft.
Artikel 14 – Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen
14.1 Der Anbieter ist berechtigt, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen jederzeit einseitig zu ändern, zu ergänzen oder zu aktualisieren, insbesondere aufgrund von Änderungen der Rechtsvorschriften, regulatorischer Anforderungen, der Entscheidungs- oder Aufsichtspraxis der zuständigen Behörden, technischer Entwicklungen des TRONEXO-Systems, Änderungen der Handelsplattform, der Datenquellen, der Zahlungsmethoden, der KYC/AML-Prozesse oder der Sicherheitsmaßnahmen, Änderungen des Angebots an Diensten, Änderungen der Regeln einzelner Programme, der Verhinderung von Missbrauch der Dienste, des Schutzes des Anbieters, der Nutzer oder der Vertragspartner oder wenn dies zur Anpassung kommerzieller, technischer oder betrieblicher Prozesse erforderlich ist.
14.2 Der Anbieter veröffentlicht die aktuelle Fassung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf der Website und gibt das Datum ihres Inkrafttretens an. Die Nutzer werden über wesentliche Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen per E-Mail, über eine Benachrichtigung im Nutzerkonto oder auf sonstige geeignete Weise informiert, in der Regel mindestens sieben (7) Tage vor dem Inkrafttreten der neuen Fassung, sofern der Anbieter keine längere Frist festlegt.
Änderungen, die aufgrund von Änderungen der Rechtsvorschriften, einer behördlichen Entscheidung, eines Sicherheitsrisikos, der Verhinderung von Betrug oder Missbrauch der Dienste, des Systemschutzes oder von Änderungen der Handelsplattform, der Datenquelle, des Zahlungspartners oder eines sonstigen Dritten erforderlich sind, können früher in Kraft treten, wenn dies mit Rücksicht auf ihre Art erforderlich ist.
14.3 Ist der Nutzer mit der neuen Fassung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht einverstanden, ist er berechtigt, bis zum Tag ihres Inkrafttretens die Löschung seines Nutzerkontos zu beantragen oder die Nutzung der Dienste einzustellen, sofern dies ihrer Art nach möglich ist. Durch die weitere Nutzung der Website, des Nutzerkontos, der Handelsplattform, des Handelskontos, des TRONEXO Accounts, der Wallet oder eines sonstigen Teils der Dienste nach dem Tag des Inkrafttretens der geänderten Allgemeinen Geschäftsbedingungen gilt der Nutzer als mit den geänderten Allgemeinen Geschäftsbedingungen einverstanden.
Ist der Nutzer mit der Änderung der AGB nicht einverstanden und beantragt er die Löschung seines Nutzerkontos oder die Beendigung des Dienstes, gelten die in diesen AGB festgelegten Bestimmungen über die Beendigung des Vertragsverhältnisses und das Erlöschen der Rechte des Nutzers sowie die Bestimmungen über die Wallet, die Auszahlung und die Abhebung entsprechend.
14.4 Der Anbieter kann Änderungen rein technischer, administrativer, redaktioneller oder organisatorischer Art – insbesondere Anpassungen der Terminologie, der Textformatierung, Berichtigungen offensichtlicher Fehler, die Ergänzung erläuternder Bestimmungen, Änderungen interner Prozesse oder Änderungen, welche die Rechte und Pflichten des Nutzers nicht wesentlich verändern – ohne gesonderte vorherige Benachrichtigung vornehmen.
14.5 Der Anbieter behält sich das Recht vor, jederzeit eine neue vollständige Fassung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen herauszugeben, die ab dem Tag ihres Inkrafttretens alle vorherigen Fassungen ersetzt.
14.6 Ein Archiv früherer Fassungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen wird vom Anbieter geführt und dem Nutzer auf Anfrage zur Verfügung gestellt, sofern dies technisch und rechtlich möglich ist.
14.7 Eine Änderung der Preisliste, des Angebots an Diensten oder der Programmregeln, die ausschließlich für Dienste gilt, die nach dem Wirksamwerden dieser Änderung bestellt werden, stellt keine Änderung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen dar und unterliegt nicht dem Benachrichtigungsverfahren nach Artikel 14.2.
Für einen bereits bestellten Dienst gelten weiterhin die Programmregeln und Parameter, die gemäß Artikel 2.6 und 2.15 dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen für diesen Dienst maßgeblich sind.
Eine Änderung der Programmregeln kann auf einen bereits bestellten Dienst angewendet werden, wenn sie zugunsten des Nutzers erfolgt, wenn der Nutzer ihr zustimmt oder wenn ihre Anwendung aufgrund zwingenden anwendbaren Rechts, einer behördlichen Entscheidung, eines Sicherheitsrisikos, der Verhinderung von Betrug oder Missbrauch der Dienste, des Schutzes der Integrität des Systems oder einer notwendigen Änderung der Handelsplattform, der Datenquelle oder eines sonstigen Dritten erforderlich ist. In solchen Fällen informiert der Anbieter den Nutzer auf geeignete Weise über die Änderung, soweit Art und Umstände der Änderung dies zulassen.
Artikel 15 – Anwendbares Recht, Streitbeilegung und Gerichtsstand
15.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen, der Vertrag und sämtliche Rechtsverhältnisse zwischen dem Anbieter und dem Nutzer unterliegen dem Recht der Tschechischen Republik, insbesondere den einschlägigen Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs und der damit zusammenhängenden Rechtsvorschriften. Ist der Nutzer ein Verbraucher mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem anderen Land, berührt die Wahl des tschechischen Rechts nicht den Schutz, der ihm nach den zwingenden Bestimmungen der Rechtsordnung des Landes seines gewöhnlichen Aufenthalts zusteht, sofern dieser Schutz vertraglich nicht ausgeschlossen werden kann.
15.2 Kommt keine gütliche Beilegung der Streitigkeit zustande, werden alle Streitigkeiten aus diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, dem Vertrag oder im Zusammenhang mit den Diensten von den sachlich und örtlich zuständigen Gerichten der Tschechischen Republik entschieden. Im Verhältnis zu Nutzern, die keine Verbraucher sind, haben die Vertragsparteien vereinbart, dass örtlich zuständiges Gericht das Gericht am Sitz des Anbieters ist, sofern eine solche Vereinbarung über die örtliche Zuständigkeit nicht im Widerspruch zu zwingenden gesetzlichen Bestimmungen steht. Ist der Nutzer ein Verbraucher, berührt diese Bestimmung nicht sein Recht, eine Klage vor einem nach den zwingenden Vorschriften zum Verbraucherschutz zuständigen Gericht zu erheben.
15.3 Ist der Nutzer ein Verbraucher, hat er das Recht, sich unter den gesetzlich festgelegten Bedingungen an die zuständige Stelle zur außergerichtlichen Beilegung von Verbraucherstreitigkeiten zu wenden. In der Tschechischen Republik ist diese Stelle insbesondere die Tschechische Handelsinspektion, sofern nicht eine andere Behörde oder Stelle zur außergerichtlichen Beilegung von Verbraucherstreitigkeiten für die betreffende Streitigkeit zuständig ist. Das Recht des Nutzers, die Angelegenheit vor das zuständige Gericht zu bringen, bleibt hiervon unberührt.
Artikel 16 – World Trading Championship (WTC)
16.1 Die World Trading Championship („WTC“) ist das interne Wettbewerbs-, Marketing- und Bewertungsprogramm des Anbieters für Nutzer im TRONEXO Trader Modus, welche die in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, den WTC-Regeln und dem Kooperationsvertrag festgelegten Teilnahmebedingungen erfüllen. Die WTC findet ausschließlich in der simulierten, edukativen, analytischen und bewertenden Umgebung von TRONEXO statt. Die Teilnahme an der WTC stellt keine Teilnahme am realen Handel mit Finanzinstrumenten, keinen Anlagewettbewerb, keine Kapitalverwaltung, keine Wertpapierdienstleistung, keine Brokerdienstleistung, keinen Handel mit Kapital des Anbieters oder Dritter und keine sonstige regulierte Finanztätigkeit dar.
16.2 Die Teilnahme an der WTC steht nur natürlichen Personen ab 18 Jahren offen, die über ein aktives Nutzerkonto und einen aktiven TRONEXO Account im TRONEXO Trader Modus verfügen, die Voraussetzungen für die Nutzung der Dienste erfüllen, nicht nach diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen von der Teilnahme ausgeschlossen sind und etwaige weitere vom Anbieter festgelegte Voraussetzungen erfüllen.
Der Anbieter ist berechtigt, weitere Voraussetzungen für die Teilnahme an der WTC festzulegen, wie auf der Website, im Nutzerkonto oder in den WTC-Regeln angegeben. Auf die Teilnahme an der WTC besteht kein Rechtsanspruch. Der Anbieter ist berechtigt, die Aufnahme eines Nutzers in die WTC abzulehnen, seine Teilnahme auszusetzen oder ihn von der WTC auszuschließen, wenn ein Grund nach diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, den WTC-Regeln oder dem Kooperationsvertrag oder aufgrund einer im Einklang mit diesen Dokumenten durchgeführten internen Beurteilung vorliegt.
16.3 Ziel der WTC ist es, ausgewählte simulierte Ergebnisse zu vergleichen, die Nutzer über ihren TRONEXO Account innerhalb eines bestimmten Bewertungszeitraums erzielen, insbesondere eines Kalendermonats oder -jahres oder eines sonstigen vom Anbieter bestimmten Zeitraums. Die Bewertung in der WTC kann insbesondere auf der Grundlage der prozentualen Rendite auf das fiktive Kapital im jeweiligen TRONEXO Account, der Konsistenz der Leistung, berücksichtigungsfähiger simulierter Ergebnisse oder nach einer sonstigen vom Anbieter vorab veröffentlichten Methodik erfolgen. Der Anbieter ist berechtigt, verschiedene WTC-Kategorien einzurichten, insbesondere die monatliche Hauptrangliste, die Kategorie „WTC Champion“, die Kategorie „WTC Jumper“ oder sonstige Sonderkategorien.
16.4 In die Bewertung der WTC werden nur Ergebnisse einbezogen, die in der simulierten Umgebung von TRONEXO erzielt wurden und die der Anbieter nach diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, den WTC-Regeln, den Regeln des jeweiligen Programms und den internen Kontrollmechanismen des Anbieters als berücksichtigungsfähig ansieht.
Von der Bewertung können insbesondere Ergebnisse ausgeschlossen werden, die:
a) unter Verstoß gegen diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen, den Kooperationsvertrag oder die Regeln eines konkreten Programms erzielt wurden;
b) durch verbotene Handelspraktiken erzielt wurden;
c) durch einen technischen oder Systemfehler, eine fehlerhafte simulierte Ausführung, einen Serverausfall, eine Datenverzögerung, Latenz, eine Abweichung zwischen Datenquellen oder eine sonstige nicht standardmäßige technische Situation beeinflusst wurden;
d) durch koordinierten Handel, Copy Trading, die gemeinsame Nutzung von Konten, die Umgehung von Limits, die Nutzung mehrerer Konten oder einen sonstigen unfairen Vorteil erzielt wurden;
e) Gegenstand einer Untersuchung, einer Reklamation, einer internen Prüfung, einer Sicherheitsbeurteilung oder einer Compliance-Überprüfung sind.
Der Ausschluss oder die Berichtigung eines Ergebnisses nach Buchstabe c) bedeutet für sich genommen nicht, dass der Nutzer gegen diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen verstoßen hat, sofern er den technischen oder Systemfehler weder ausgenutzt noch auszunutzen versucht hat.
16.5 Für die Beurteilung der Platzierung in der WTC, der erzielten Ergebnisse, der Erfüllung der Bedingungen, der Berechtigung des Nutzers, der Gewährung der WTC-Prämie und einer etwaigen Disqualifikation sind die internen Aufzeichnungen des Anbieters, Handelsdaten, technische Aufzeichnungen, Datenbankdaten, Systemprotokolle, die Ergebnisse interner Prüfungen sowie die Aufzeichnungen des Anbieters oder des Anbieters der Handelsplattform maßgeblich.
Der Anbieter ist berechtigt, die Ergebnisse der WTC zu überprüfen, neu zu berechnen, zu berichtigen, auszuschließen, zu annullieren oder auf sonstige Weise anzupassen, wenn er einen technischen Fehler, eine fehlerhafte Bewertung, einen Regelverstoß oder einen sonstigen Umstand feststellt, der die Richtigkeit, Fairness oder Integrität der WTC beeinträchtigt.
Der Nutzer hat keinen Rechtsanspruch auf die Einbeziehung eines bestimmten Ergebnisses in die WTC, auf eine bestimmte Position in der Rangliste oder auf die Beibehaltung einer laufend veröffentlichten Platzierung, sofern der Anbieter im Einklang mit diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen und den WTC-Regeln handelt.
16.6 Der Anbieter kann eine Rangliste der Nutzer innerhalb der WTC veröffentlichen, insbesondere ihre Position, ihre prozentuale Punktzahl, ihre simulierte Leistung, ihre Platzierungskategorie, den erreichten Status, das Land des Nutzers, eine anonymisierte Kennung, ein Pseudonym oder sonstige Daten in dem durch diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die WTC-Regeln, die Richtlinie zur Verarbeitung personenbezogener Daten und die geltenden Rechtsvorschriften bestimmten Umfang.
Der vollständige Name, das Foto, das Bildnis, die persönliche Geschichte oder sonstige Daten eines Nutzers, die seine unmittelbare Identifizierung ermöglichen, dürfen nur im Einklang mit den Datenschutzvorschriften und gegebenenfalls auf der Grundlage der Einwilligung des Nutzers veröffentlicht werden, sofern eine solche Einwilligung für die konkrete Art der Veröffentlichung erforderlich ist.
Der Nutzer nimmt zur Kenntnis, dass anonymisierte oder aggregierte Ergebnisse der WTC vom Anbieter zu Marketing-, Statistik-, Analyse-, Bildungs- und Informationszwecken verwendet werden können, ohne dass der Nutzer Anspruch auf eine weitere Vergütung hat.
16.7 Eine Platzierung in der WTC kann mit einer vom Anbieter bestimmten Prämie, einem Bonus, einer Vergünstigung oder einem sonstigen Vorteil verbunden sein („WTC-Prämie“).
Eine WTC-Prämie kann insbesondere folgende Form haben:
a) der Wallet gutgeschriebene Credits;
b) ein Rabatt oder eine ermäßigte Gebühr für eine weitere TRONEXO Challenge;
c) Zugang zum Programm „Learn from the Best“ oder zu einem anderen vom Anbieter betriebenen Programm;
d) ein Marketingstatus, ein Titel, eine Bezeichnung oder eine Aufführung in einer Rangliste;
e) sonstige vom Anbieter bestimmte Prämien oder Vorteile.
Die konkrete Höhe, die Form, die Bedingungen und die Art der Gewährung der WTC-Prämie werden vom Anbieter bestimmt und auf der Website, im Nutzerkonto, in den WTC-Regeln oder auf sonstige geeignete Weise veröffentlicht.
16.8 Die WTC-Prämie wird nicht automatisch gewährt, solange sie nicht vom Anbieter endgültig genehmigt wurde. Ein Anspruch auf die WTC-Prämie entsteht nicht bereits durch das Erreichen eines bestimmten simulierten Ergebnisses, einer Position in der vorläufigen Rangliste, die Aufnahme des Nutzers in die Rangliste oder eine sonstige vorläufige Bewertung.
Die WTC-Prämie kann dem Nutzer erst nach dem Ende des jeweiligen Bewertungszeitraums gewährt werden, und zwar nach interner Überprüfung der Ergebnisse, nach einer Kontrolle der Einhaltung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen, der WTC-Regeln, der Regeln des jeweiligen Programms und des Kooperationsvertrags sowie nach endgültiger Genehmigung durch den Anbieter.
Bis zur Erteilung der endgültigen Genehmigung durch den Anbieter hat der Nutzer keinen Rechtsanspruch auf die WTC-Prämie, Credits, Geldboni, finanzielle Zahlungen, Vergünstigungen oder sonstige Vorteile im Zusammenhang mit der WTC.
16.9 Wird die WTC-Prämie in Form von Credits gewährt, werden diese Credits der Wallet des Nutzers als interne Buchungseinheiten gemäß diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen gutgeschrieben. Die Gutschrift der WTC-Prämie auf die Wallet stellt keine Zahlung von Geldern, keinen Anlageertrag, keinen Ertrag aus dem Handel an Finanzmärkten, keinen Gewinnanteil, keinen Lohn, kein Arbeitsentgelt und keine sonstige tatsächliche finanzielle Gegenleistung dar. Eine Abhebung von als WTC-Prämie gutgeschriebenen Credits ist nur unter den in diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen und den WTC-Regeln festgelegten Bedingungen und nach Erfüllung der einschlägigen Prüfungs- und Genehmigungsbedingungen des Anbieters möglich.
16.10 Der Anbieter ist berechtigt, vor der endgültigen Genehmigung oder Gewährung der WTC-Prämie deren Gewährung zu verweigern, sie auszusetzen, zurückzuhalten, ihre Form zu ändern oder sie zu stornieren, wenn der Nutzer die erforderlichen Bedingungen nicht erfüllt, die erforderliche Mitwirkung nicht leistet, falsche oder unvollständige Angaben macht, die erforderlichen Prüfungen nicht besteht oder wenn ihre Gewährung im Widerspruch zu rechtlichen, regulatorischen, sanktionsbezogenen, steuerlichen, buchhalterischen, zahlungsbezogenen oder sonstigen Pflichten des Anbieters stehen könnte.
16.11 Der Nutzer kann von der WTC disqualifiziert werden, auch rückwirkend, insbesondere wenn er:
a) gegen diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen, den Kooperationsvertrag, die WTC-Regeln oder die Regeln eines konkreten Programms verstoßen hat;
b) eine verbotene Handelspraktik angewendet hat;
c) einen technischen oder Systemfehler, einen Serverausfall, eine fehlerhafte simulierte Ausführung, eine Datenverzögerung, Latenz, eine Abweichung zwischen Datenquellen oder eine sonstige nicht standardmäßige technische Situation wissentlich ausgenutzt oder auszunutzen versucht hat, um sich einen unfairen Vorteil zu verschaffen;
d) einen festgestellten technischen oder Systemfehler nicht gemeldet hat, sofern ihm diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen eine solche Pflicht auferlegen;
e) koordiniert mit einem anderen Nutzer, über mehrere Konten, im Namen einer anderen Person, zugunsten eines Dritten oder unter Verstoß gegen die Regeln über die persönliche Nutzung der Dienste gehandelt hat;
f) falsche, unvollständige, veraltete oder irreführende Angaben gemacht hat;
g) die KYC/AML-, Sanktions-, Rechtsordnungs-, Steuer-, Zahlungs- oder sonstigen Compliance-Anforderungen des Anbieters nicht erfüllt hat;
h) durch sein Verhalten im Zusammenhang mit der WTC die Integrität des Wettbewerbs, der Dienste, der Website, der Handelsplattform oder des TRONEXO-Systems gefährdet.
16.12 Der Anbieter ist berechtigt, die WTC-Regeln, die Berechnungsmethodik, den Bewertungszeitraum, die Kategorien, die Bewertungskriterien, die Form und Höhe der WTC-Prämien, die Art der Veröffentlichung der Ranglisten oder sonstige Bedingungen der WTC zu ändern.
Änderungen gelten in der Regel für Bewertungszeiträume, die nach ihrem Inkrafttreten beginnen. Ist eine Änderung aus technischen, sicherheitsbezogenen, rechtlichen, regulatorischen oder ähnlich zwingenden Gründen oder zum Schutz der Integrität der WTC erforderlich, ist der Anbieter berechtigt, sie im erforderlichen Umfang auch auf laufende Bewertungszeiträume anzuwenden.
Der Anbieter ist ferner berechtigt, die WTC vorübergehend auszusetzen, zu beenden oder abzusagen, insbesondere aus technischen, betrieblichen, sicherheitsbezogenen, kommerziellen, rechtlichen, regulatorischen, sanktionsbezogenen, steuerlichen, zahlungsbezogenen oder organisatorischen Gründen. Eine Änderung, Aussetzung, Beendigung oder Absage der WTC berechtigt den Nutzer nicht, Schadensersatz, entgangenen Gewinn, eine Auszahlung, eine Abhebung, eine WTC-Prämie, eine Entschädigung, eine Ersatzteilnahme, eine Ersatzprämie oder eine sonstige Form der Leistung zu verlangen, sofern der Anbieter oder zwingende gesetzliche Bestimmungen nichts anderes bestimmen.
16.13 Der Nutzer ist für die Erfüllung der für ihn nach den einschlägigen Rechtsvorschriften geltenden steuerlichen, buchhalterischen, beitragsrechtlichen, Aufzeichnungs- und sonstigen Pflichten im Zusammenhang mit einer WTC-Prämie, der Wallet gutgeschriebenen Credits, einer Abhebung oder einer sonstigen im Zusammenhang mit der WTC erbrachten Leistung verantwortlich. Der Anbieter erbringt gegenüber dem Nutzer keine steuerliche, buchhalterische, rechtliche oder sonstige fachliche Beratung und haftet im gesetzlich zulässigen Umfang nicht für steuerliche, buchhalterische oder sonstige rechtliche Folgen der Teilnahme des Nutzers an der WTC.
Artikel 17 – Schlussbestimmungen
17.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen bilden zusammen mit der Bestellung des Nutzers, der Bestellbestätigung, den für den konkret bestellten Dienst geltenden Programmregeln, etwaigen Anhängen, dem Kooperationsvertrag und sonstigen Dokumenten, auf die diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen ausdrücklich verweisen, die Vertragsdokumentation zwischen dem Nutzer und dem Anbieter über die Erbringung der Dienste.
Im Falle eines Widerspruchs zwischen den einzelnen Dokumenten gilt folgende Rangfolge:
a) ein zwischen dem Anbieter und dem Nutzer geschlossener Individualvertrag, insbesondere der Kooperationsvertrag, im Umfang des konkreten Widerspruchs;
b) die Bestellbestätigung und die für den konkret bestellten Dienst geltenden Programmregeln, insbesondere hinsichtlich seiner Handels-, Leistungs-, Preis- oder technischen Parameter;
c) diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen;
d) sonstige Informationen auf der Website, im Nutzerkonto, in den FAQ, Leitfäden, Marketingmaterialien oder sonstigen praktischen Anleitungen des Anbieters.
Die Programmregeln haben nur hinsichtlich der konkreten Parameter und besonderen Regeln des jeweiligen Dienstes Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen und sind nicht so auszulegen, dass sie die allgemeine rechtliche Natur der Dienste oder die sonstigen allgemeinen Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ändern, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt ist.
17.2 Der Vertrag über die Erstellung und Nutzung eines Nutzerkontos wird zwischen dem Anbieter und dem Nutzer auf elektronischem Wege in dem Zeitpunkt geschlossen, in dem der Nutzer bei der Registrierung seine Annahme dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen bestätigt.
Der Vertrag über die Erbringung eines konkreten kostenpflichtigen Dienstes wird auf elektronischem Wege insbesondere mit der Bestätigung der Bestellung durch den Anbieter, dem Eingang der Zahlung, der Aktivierung des jeweiligen Dienstes oder der Gewährung des Zugangs zum jeweiligen Handelskonto, TRONEXO Account oder sonstigen Teil des Dienstes geschlossen, je nachdem, welches Ereignis zuerst eintritt.
Der Nutzer erklärt sich damit einverstanden, dass für den Abschluss des Vertrags weder eine handschriftliche Unterschrift noch eine qualifizierte elektronische Signatur erforderlich ist, sofern zwingende gesetzliche Bestimmungen nichts anderes vorschreiben.
17.3 Die gesamte Kommunikation zwischen dem Anbieter und dem Nutzer erfolgt auf elektronischem Wege, insbesondere per E-Mail, über das Nutzerkonto, die Handelsplattform, Mitteilungen auf der Website oder eine sonstige vom Anbieter bestimmte elektronische Schnittstelle, sofern die Vertragsparteien nichts anderes vereinbaren oder die Rechtsvorschriften keine andere Form verlangen.
Eine an die im Nutzerkonto angegebene E-Mail-Adresse des Nutzers gesendete oder im Nutzerkonto zur Verfügung gestellte Mitteilung gilt als ordnungsgemäß zugestellt, sofern der Nutzer nicht nachweist, dass die Zustellung durch ein objektives, außerhalb seiner Kontrolle liegendes Hindernis verhindert wurde.
17.4 Der Nutzer erklärt sich damit einverstanden, dass sämtliche Rechtshandlungen, Handelsanweisungen, Anträge, Bestätigungen, Einwilligungen, Mitteilungen oder sonstigen Handlungen, die über sein Nutzerkonto, seine Handelsplattform, sein Handelskonto, seinen TRONEXO Account oder seine Wallet vorgenommen werden, als unmittelbar vom Nutzer vorgenommen gelten.
Dies gilt auch dann, wenn das betreffende Konto, der betreffende Zugang oder die betreffende Schnittstelle von einer anderen Person genutzt wurde, welcher der Nutzer Zugang gewährt hat, oder wenn der Nutzer seine Pflicht zum Schutz seiner Zugangsdaten verletzt hat.
17.5 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen können in tschechischer und englischer Sprache abgefasst werden. Sowohl die tschechische als auch die englische Fassung gelten als verbindliche Sprachfassungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Im Falle eines Widerspruchs, einer Mehrdeutigkeit oder einer abweichenden Auslegung zwischen der tschechischen und der englischen Fassung hat die tschechische Fassung Vorrang, sofern der Anbieter nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt oder zwingende Vorschriften zum Verbraucherschutz ein anderes Ergebnis verlangen. Übersetzungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen in andere Sprachen als Tschechisch und Englisch dienen ausschließlich Informationszwecken, sofern der Anbieter nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt. Ist der Nutzer ein Verbraucher, berührt diese Bestimmung weder den Schutz, der ihm nach den zwingenden gesetzlichen Bestimmungen des Landes seines gewöhnlichen Aufenthalts zusteht, noch gesetzliche Anforderungen an die Sprache, Klarheit oder Verständlichkeit vorvertraglicher oder vertraglicher Informationen.
17.6 Im Falle eines Widerspruchs zwischen dem Wortlaut dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen und einem zwischen dem Anbieter und dem Nutzer geschlossenen Individualvertrag, insbesondere einem Kooperationsvertrag, hat der Individualvertrag Vorrang, jedoch nur im Umfang des konkreten Widerspruchs. Die übrigen Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen bleiben unberührt.
17.7 Sollte sich eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen als ungültig, unwirksam oder nicht durchsetzbar erweisen, berührt dies nicht die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen. Die ungültige Bestimmung wird durch eine Bestimmung ersetzt, die ihrem Zweck und Sinn am besten entspricht.
17.8 Kein Teil dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist so auszulegen, dass er die gesetzlichen Rechte einschränkt, die dem Nutzer oder dem Anbieter nach diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, einem Individualvertrag oder den einschlägigen Rechtsvorschriften zustehen.
Übt der Anbieter ein Recht, einen Anspruch oder eine Berechtigung nach diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht, nicht rechtzeitig oder nur teilweise aus, stellt dies keinen Verzicht auf dieses Recht, diesen Anspruch oder diese Berechtigung dar und schränkt auch nicht die Möglichkeit ein, es künftig auszuüben.
17.9 Der Anbieter ist berechtigt, eine ihm gegen den Nutzer zustehende Forderung abzutreten sowie seine Rechte und Pflichten aus diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, dem Vertrag oder damit zusammenhängenden Vertragsverhältnissen auf einen Dritten zu übertragen, insbesondere im Zusammenhang mit einer Unternehmensübertragung, einem Wechsel des Betreibers des TRONEXO-Systems, einer Umstrukturierung der Gruppe, einer Projektübertragung oder einer sonstigen geschäftlichen Transaktion.
Ist der Nutzer ein Verbraucher, darf eine solche Übertragung nicht zu einer Verschlechterung seiner Stellung in einem durch zwingende gesetzliche Bestimmungen untersagten Umfang führen.
Der Nutzer ist nicht berechtigt, seine Rechte, Pflichten, Forderungen, sein Nutzerkonto, sein Handelskonto, seinen TRONEXO Account, seine Wallet, eine Auszahlung, eine Abhebung oder eine sonstige Berechtigung aus diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder dem Vertrag ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Anbieters an einen Dritten abzutreten oder auf einen Dritten zu übertragen.
17.10 Die Anhänge zu diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen bilden deren festen Bestandteil. Im Falle eines Widerspruchs zwischen dem Haupttext der Allgemeinen Geschäftsbedingungen und einem Anhang hat der Haupttext der Allgemeinen Geschäftsbedingungen Vorrang, sofern der Anhang nicht ausdrücklich bestimmt, dass er als Sonderbestimmung für einen konkreten Dienst, ein Programm oder ein Vertragsverhältnis Vorrang hat.
17.11 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen treten zu dem in ihrer Überschrift angegebenen Datum in Kraft. Ist in der Überschrift kein Datum des Inkrafttretens angegeben, treten sie zum Datum ihrer Veröffentlichung auf der Website in Kraft, sofern nichts anderes bestimmt ist.